Ein zunächst harmloser Spaziergang endete für einen Hund tödlich: Das Tier hat auf einem Wirtschaftsweg in Feuchtwangen einen unbekannten Gegenstand gefressen und zeigte am nächsten Tag Vergiftungssymptome.
Wie die Polizei mitteilt, war eine 45-jährige Frau am Sonntagnachmittag mit ihrem Hund zwischen der Schopflocher Straße und dem Sulzachpark unterwegs. Gegen 16 Uhr hat das Tier dort einen Gegenstand gefressen, der einem Meisenknödel ähnelte, heißt es im Polizeibericht.
Am darauffolgenden Tag traten bei dem Hund Symptome auf, die auf eine Vergiftung hindeuteten. Trotz tierärztlicher Behandlung konnte das Tier nicht gerettet werden und verstarb.
Die Polizeiinspektion Feuchtwangen wurde erst nachträglich über den Vorfall informiert. Ob der aufgenommene Gegenstand tatsächlich mit dem Tod des Hundes in Zusammenhang steht, ist bislang nicht geklärt.
Wer auf dem Wirtschaftsweg zwischen der Schopflocher Straße und dem Sulzachpark verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise geben kann, soll sich bei der Polizei Feuchtwangen unter 09852/67150 melden.
Die Polizei rät Hundebesitzerinnen und Hundebesitzern derzeit zu besonderer Aufmerksamkeit. Tiere sollten keine unbekannten Gegenstände oder Nahrungsmittel vom Boden aufnehmen.