Beim Absturz eines Hubschraubers in der Nähe von Greding (Landkreis Roth) Anfang Februar starben zwei Insassen, einer stammte aus dem Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim. Nun sind die Ermittlungen abgeschlossen.
Wie Oberstaatsanwältin Heike Klotzbücher von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth auf FLZ-Anfrage mitteilt, „gab es keine Anhaltspunkte für technische Mängel”. Auch sei nicht mehr feststellbar gewesen, wer den Helikopter gesteuert habe.
Der Hubschrauber war am 9. Februar im Landkreis Neumarkt gestartet. An Bord befanden sich zwei erfahrene Flugsportler: ein 50-Jähriger aus dem Neustädter Raum sowie ein 76-Jähriger aus der Oberpfalz. In einem Waldgebiet im Landkreis Roth kam es dann zum Absturz. Rettungstrupps hatten die eingeklemmten Insassen noch aus dem völlig zerbeulten Wrack geschnitten. Sie starben allerdings noch am Unglücksort.
Wie Heike Klotzbücher berichtet, beauftragte die Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen, um den Unfallhergang zu klären. Zudem untersuchten Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung die Wrackteile und leiteten ihre Ergebnisse dem Gutachter weiter. Das Ergebnis: An der Maschine dürfte es nicht gelegen haben.
Ob damit per Ausschlussprinzip ein Pilotenfehler vorlag, „lässt sich nicht sicher nachweisen, ist für das Verfahren aber auch nicht mehr wichtig”, sagt Klotzbücher. Die Vorermittlungen seien auf Basis dieser Ergebnisse nun eingestellt worden.