In Weiltingen (Landkreis Ansbach) hat ein Holztransporter die östliche Tordurchfahrt, nahe der Kapellenstraßen-Kreuzung schwer beschädigt.
Der Vorfall geschah am Mittwochmittag, berichtete die Dinkelsbühler Polizei. Ein 58-Jähriger wollte mit seinem vollbeladenen Holztransporter-Gespann durch die etwa fünf Meter hohe Durchfahrt in die Obere Straße einfahren. Dabei krachte der Kran des Transporters in die Holzunterkonstruktion der Durchfahrt. Die Polizei mutmaßte, dass der Kran für die Fahrt „nicht vorschriftsmäßig positioniert” gewesen sein könnte. Dadurch habe das Gespann die zulässige Maximalhöhe überschritten.
Das betroffene Gebäudeteil verbindet zwei Privathäuser miteinander und ist mit drei Balken errichtet. Der erste davon wurde bei dem Unfall durchtrennt und heruntergerissen, berichteten die Polizei und Bürgermeister Stefan Carmanns der FLZ-Redaktion. Auch der zweite Balken wurde noch zerteilt; nur der dritte blieb weitgehend verschont. Zudem wurde auch der Mauerputz in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei schätzte den Sachschaden zunächst auf 40.000 Euro.
Das Gebäudeteil wurde umgehend mit einem Holzkonstrukt abgestützt. Die Durchfahrt an dieser Stelle ist gesperrt. Nun müsse ein Gutachter klären, welche Folgen der Unfall für die Statik des Gebäudes hat und ob es eventuell einsturzgefährdet ist. Mindestens bis dahin bleibt die Strecke gesperrt. Die Häuser zu beiden Seiten der Durchfahrt sind nach dem Kenntnisstand des Bürgermeisters weiterhin nutzbar.
Die Zufahrt von der Frankenhofener Seite beziehungsweise von der Kapellenstraße in die Obere Straße ist derzeit nicht möglich. Von der Dorfseite her ist die Obere Straße derzeit Sackgasse. Auch die Busse müssen vorerst umgeleitet werden, erklärte Bürgermeister Carmanns.