Hochwasserschutz in Ansbach: Parkplätze an der Rezat werden kurzzeitig gesperrt | FLZ.de

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Veröffentlicht am 04.02.2026 08:04

Hochwasserschutz in Ansbach: Parkplätze an der Rezat werden kurzzeitig gesperrt

Auf den Parkplätzen an der Rezat werden Bäume für den Hochwasserschutz gefällt.  (Foto: Wasserwirtschaftsamt Ansbach)
Auf den Parkplätzen an der Rezat werden Bäume für den Hochwasserschutz gefällt. (Foto: Wasserwirtschaftsamt Ansbach)
Auf den Parkplätzen an der Rezat werden Bäume für den Hochwasserschutz gefällt. (Foto: Wasserwirtschaftsamt Ansbach)

Parkplätze entlang der Rezat werden ab Mittwoch vereinzelt gesperrt sein. Grund hierfür sind Baumfällarbeiten der Stadt und des Wasserwirtschaftsamts. Diese stehen in Zusammenhang mit der Hochwasserschutzwand, die dort ab Sommer 2026 errichtet wird.

Die Rezat ist in den vergangenen Jahren bei Starkregen immer häufiger übergelaufen. Der Rezatparkplatz musste deshalb bereits einige Male gesperrt werden. Bei den Hochwasserereignisse im Jahr 2021 hätte das Wasser beinahe die Ansbacher Innenstadt erreicht. Nun ergreift die Stadt Maßnahmen für den Hochwasserschutz.

Schutz vor Extremhochwasser

Eine insgesamt knapp einen Kilometer lange Schutzmauer soll zwischen der Voggenmühle und der Residenz entstehen. Es geht darum, die Stadt vor einem 100-jährlichen Hochwasser (HQ 100) zu schützen.

Der erste Bauabschnitt zwischen Voggenmühle und Kasernendamm ist bereits seit Herbst 2025 in vollem Gange. Zusätzlich zu einer 220 Meter langen Wand entsteht dort das größte der vier geplanten Schöpfwerke im Untergrund. Die Schöpfwerke sollen überschüssiges Wasser wegpumpen.

Bäume müssen gefällt werden

Circa 850 Meter der Hochwasserschutzwand entstehen zwischen dem Kasernendamm und der Residenz. Im Sommer dieses Jahres soll es mit dem Bau des zweiten Abschnitts los gehen.

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Zuvor müssen Bäume entlang der Rezat gefällt werden, teilte das Wasserwirtschaftsamt in Ansbach mit. Die Fällarbeiten beginnen am Mittwoch, 4. Februar. Deshalb werden vereinzelte Parkplätze kurzzeitig gesperrt. Wie lange die Arbeiten andauern, ist nicht bekannt.

Als ökologische Ausgleichsmaßnahme wurden bereits Ersatzpflanzungen durchgeführt, schreibt die Behörde in ihrer Mitteilung. Weiter heißt es: „Vor den Fällungen wurde zudem eine artenschutzfachliche Begehung durch ein Fachbüro durchgeführt und Kompensationsmaßnahmen wie Fledermauskästen eingeleitet.”


Luca Paul
Luca Paul
Redakteurin in der Lokalredaktion Ansbach
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