Hilfe für Jonas: Stammzellen-Typisierungsaktion am Gymnasium Carolinum in Ansbach | FLZ.de

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Veröffentlicht am 22.02.2026 07:00

Hilfe für Jonas: Stammzellen-Typisierungsaktion am Gymnasium Carolinum in Ansbach

Mit einer Typisierungsaktion am Gymnasium Carolinum Ansbach sollen Leukämie- und Blutkrebspatienten unterstützt werden. (Foto: Calotta Halbrock)
Mit einer Typisierungsaktion am Gymnasium Carolinum Ansbach sollen Leukämie- und Blutkrebspatienten unterstützt werden. (Foto: Calotta Halbrock)
Mit einer Typisierungsaktion am Gymnasium Carolinum Ansbach sollen Leukämie- und Blutkrebspatienten unterstützt werden. (Foto: Calotta Halbrock)

Der 17 Monate alte Jonas aus Nürnberg hat Leukämie und sucht einen Stammzellenspender. Als Stefan Exner, Schulleiter am Gymnasium Carolinum, vom Schicksal des Jungen erfuhr, nahm er Kontakt mit der Familie auf. Obwohl er diese zuvor nicht kannte, war es schnell beschlossene Sache: Das Caro führt am Dienstag, 24. Februar, von 11.15 Uhr bis 18 Uhr eine für die Teilnehmenden kostenlose Typisierungsaktion durch.

Um die Organisation kümmert sich Tino Zorn, Leiter des Schulsanitätsdienstes. Als Partner fand er die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB). Diese wird mit Personal in der Turnhalle bereitstehen, um alle zwischen 17 und 45 Jahren, die sich registrieren lassen wollen, zu testen.


„Wir wollen, dass etwas getan wird.“

Stefan Exner

„Man kann immer noch entscheiden, ob man spenden möchte“

Auch die Schulsanitäterinnen und -sanitäter sowie Schülerinnen und Schüler der Oberstufe stehen an diesem Tag unterstützend zur Verfügung. Sei es bei der Aufklärung über eine Knochenmarkspende oder bei der Registrierung in der Kartei. Laut Website der AKB soll eine „Doppelregistrierung unbedingt“ vermieden werden. Wer schon in einer anderen Datei registriert ist, soll sich nicht erneut registrieren lassen. Eine Registrierung verpflichtet nicht zur Spende. „Man kann immer noch entscheiden, ob man spenden möchte“, erklärt Zorn.

„Wir wollen, dass etwas getan wird“, betont Exner. So habe er alle Schulen der Stadt informiert, um die Aktion bekannt zu machen. Auch Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Arztpraxen, hat er eingeschaltet, damit die Aktion viel Zuspruch bekommt.

Stefan Exner und Tino Zorn möchten die Typisierungsaktion in Zukunft häufiger durchführen, um Menschen direkt zu helfen.

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Von Calotta Halbrock
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