Høiby tauscht vor Berufungsprozess seine Verteidiger aus | FLZ.de

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Veröffentlicht am 24.09.2026 11:36

Høiby tauscht vor Berufungsprozess seine Verteidiger aus

Marius Borg Høiby geht mit neuen Verteidigern in den Berufungsprozess. (Archivbild) (Foto: Heiko Junge/NTB Scanpix/AP/dpa)
Marius Borg Høiby geht mit neuen Verteidigern in den Berufungsprozess. (Archivbild) (Foto: Heiko Junge/NTB Scanpix/AP/dpa)
Marius Borg Høiby geht mit neuen Verteidigern in den Berufungsprozess. (Archivbild) (Foto: Heiko Junge/NTB Scanpix/AP/dpa)

Marius Borg Høiby (29) hat sich nach Angaben norwegischer Medien von seinen Verteidigern getrennt. Beim Berufungsprozess im kommenden Februar werden demnach zwei neue Anwälte den ältesten Sohn von Norwegens Königin Mette-Marit (53) verteidigen: Alexander Greaker und Daniel Storrvik. „Wir haben uns entschieden, das Verteidigungsmandat zu übernehmen, weil Marius Borg Høiby von seinem Recht Gebrauch gemacht hat, seinen Verteidiger zu wechseln“, teilten die Anwälte dem Fernsehsender TV2 mit.

Høiby, der im Juni wegen einer Reihe von Straftaten - darunter zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht - zu vier Jahren Haft verurteilt wurde, tauscht damit bereits zum zweiten Mal Verteidiger aus. Zuletzt hatten Ellen Holager Andenæs und Petar Sekulic den 29-Jährigen vertreten. Sie hatten den Job 2024 von Øyvind Brattlien übernommen.

Neue Verteidiger wollen frische Beweise vorlegen

Es sei nicht ungewöhnlich, dass man vor dem Berufungsprozess Anwälte wechsle, sagte Greaker TV2. „Jetzt kommen wir mit einer neuen Perspektive und der Möglichkeit, eine neue Strategie zu entwickeln. Das werden wir auch tun.“ Unter anderem wollen die Verteidiger demnach neue Beweise vorlegen.

Für den Berufungsprozess sind ab dem 9. Februar zunächst 16 Verhandlungstage vorgesehen. Neu aufgerollt werden dabei die Vorwürfe der Vergewaltigungen sowie der häuslichen Gewalt gegen eine Ex-Freundin. Bereits seit Anfang Februar sitzt Høiby in Untersuchungshaft, diese verbringt er aber seit einiger Zeit mit elektronischer Fußfessel im Zuhause der norwegischen Königsfamilie, Gut Skaugum.

© dpa-infocom, dpa:260924-930-736801/1


Von dpa
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