Hereinspaziert: Winterspielzeit am Landestheater Dinkelsbühl steht bevor | FLZ.de

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Veröffentlicht am 07.09.2025 09:00

Hereinspaziert: Winterspielzeit am Landestheater Dinkelsbühl steht bevor

Hereinspaziert: Die Winterspielzeit der Dinkelsbühler Bühne steht bevor. Christian Muggenthaler, Miriam Locher sowie Jasmin Meindl vom Landestheater informierten zusammen mit OB Dr. Christoph Hammer (von links) über das Programm.  (Foto: Markus Weinzierl)
Hereinspaziert: Die Winterspielzeit der Dinkelsbühler Bühne steht bevor. Christian Muggenthaler, Miriam Locher sowie Jasmin Meindl vom Landestheater informierten zusammen mit OB Dr. Christoph Hammer (von links) über das Programm. (Foto: Markus Weinzierl)
Hereinspaziert: Die Winterspielzeit der Dinkelsbühler Bühne steht bevor. Christian Muggenthaler, Miriam Locher sowie Jasmin Meindl vom Landestheater informierten zusammen mit OB Dr. Christoph Hammer (von links) über das Programm. (Foto: Markus Weinzierl)

Die Trapezschilder am Grünen Meer vor den Toren der Dinkelsbühler Altstadt werben bereits für die Winterspielzeit des Landestheaters. Bei einem Ortstermin stellten die neue Intendantin Jasmin Meindl und OB Dr. Christoph Hammer das Programm vor.

„Wir fangen mit dem Tragischen und etwas Komischem an“, sagte Meindl mit Blick auf die ersten beiden Stücke des Spielplans, bei denen Themen des Lebens aufgegriffen werden. Bei „Die Erbschaft“ aus der Feder von Jasmin Meindl und Christian Muggenthaler wird Shakespears König Lear in die heutige Zeit geholt. Der Stoff wird anhand der Geschichte von Meindls Großmutter erzählt. Sie stelle sich also mit etwas sehr Persönlichem dem Dinkelsbühler Publikum vor, erläuterte die Intendantin. Die Uraufführung findet am 17. Oktober statt.

Bei „Dann haben Sie eben eine andere Weltanschauung“ von Gisela Maria Schmitz erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer ein Abend mit Liesl Karlstadt und Karl Valentin – zwei großen Künstlern der bayerischen Geschichte. Das Publikum werde, versprach Meindl, auch Neues über die beiden Komiker erfahren. Uraufführung ist am 25. Oktober.

Mit der neuen Intendanz kommt viel Neues

Die Besucherinnen und Besucher erwarten zudem „Oskar und die Dame in Rosa“ (Premiere am 2. November), „Was war und was wird“ (17. Januar) sowie „Der geflügelte Froschgott“ (27. März). Mit dabei ist auch wieder der Seniorenclub, der seine Produktion am 28. Februar vorstellt. Darüber hinaus sind noch eine Ausstellung zu 70 Jahre Theater in Dinkelsbühl geplant, die am 10. Oktober im Haus der Geschichte eröffnet wird, sowie eine Reihe, bei der unter dem Titel „Lyrik ist nicht schwyrik“ Gedichte im Mittelpunkt stehen.

Die kleinen Besucher können der Maus Frederick (Premiere am 18. Oktober) begegnen. Als Familienstück steht „Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin“ auf dem Programm (22. November).

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Beim Ortstermin berichtete OB Hammer, dass Miriam Locher nach der Elternzeit nun wieder im Team des Landestheaters zurück sei. Sie werde, wie Meindl mitteilte, zusammen mit Christian Muggenthaler für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig sein. Mit der neuen Intendanz werde es auch viel Neues geben, hob OB Hammer hervor, aber in keinem Fall einen Bruch, denn es könne auf einem stabilen Unterbau aufgebaut werden. Das Stadtoberhaupt hob hervor, dass das Landestheater im Umkreis der einzige Bühnenbetrieb sei, der ganzjährig spiele. Meindl wiederum sprach von einem „offenen und guten Geist”, den sie vor Ort festgestellt habe. Die Kultur werde hier gepflegt.

Der Kartenvorverkauf für die Winterspielzeit beginnt am 15. September. Weitere Infos zum Programm und zum Vorverkauf gibt es unter www.landestehater-dinkelsbuehl.de.

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