Ein großer Teil der umfangreichen Vorbereitungen für das Neustädter Heimatfest ist bereits gelaufen. Dieses wird mit einem bunten Programm von Donnerstag bis Sonntag, 24. bis 27. Juli, gefeiert. „Wer noch am Festumzug teilnehmen möchte, kann sich bis 14. Februar bei uns melden“, sagen Sabine Fink und Rüdiger Eisen.
Die Amtsleiterin für das Stadtmarketing und der Wirtschaftsförderer bei der Stadt Neustadt berichten, dass bereits mehr als 50 Gruppen, Vereine, Firmen und andere Interessierte dabei sind. „Man muss nicht aus Neustadt sein, um beim Umzug mitzumachen“, erläutert Sabine Fink. Einige angemeldete Gruppen stammen etwa aus den Nachbargemeinden. Sie und Eisen heben hervor, dass das Team des Stadtmarketings und des Ordnungsamts schon viel Zeit und Engagement in die Vorbereitung gesteckt haben. Die Vorplanung ging bereits vor einem Jahr los.
Dabei hat man, soweit möglich, auch das aufgegriffen, was die Arbeitsgruppen bei ihren Treffen für das Heimatfest und Neustadt-Treffen im Jahr 2020 vorbereitet hatten. „Das war für uns eine gute Hilfe“, so Fink. Coronabedingt war das Fest damals leider abgesagt worden.
Zahlreiche Beiträge für die damalige Festschrift konnte man ebenfalls neu aufnehmen. „Die vielen Vorarbeiten sollen nicht umsonst gewesen sein“, hofft Eisen. Anders als 2020 ist ein Klassik Open Air als Abschlusskonzert im Luitpoldpark vorgesehen und zwar in Zusammenarbeit mit der Musikschule im Landkreis. Die Besucherinnen und Besucher können es sich auf mitgebrachten Picknickdecken oder Campingstühlen bequem machen und in der beschatteten Anlage der Musik lauschen. Bei schlechtem Wetter soll das Konzert in die NeuStadtHalle verlegt werden.
Wie bei der hiesigen Musikschule lege man, so Fink, auch bei den anderen Akteuren Wert darauf, dass sie aus dem lokalen Bereich stammen. Einige nutzen die Chance, Neues auszuprobieren. So will etwa der Kulturverein am 26. Juli erstmals ein Straßenmusikfestival auf die Beine stellen. Synergieeffekte nutzen und mehrere, bisher separate Veranstaltungen in das Heimatfest einbinden, lautet die Devise.
Nach der Eröffnung des Veranstaltungsreigens am 24. Juli mit einem Konzert der Neustädter Schulen in der NeuStadtHalle, steht am 25. Juli die Lange Kultur- und Einkaufsnacht unter dem Motto „Heimat im Herzen“ auf dem Programm. Neben den in der Stadt verteilten Bühnen für Livemusik soll es noch eine zentrale Bühne auf dem Marktplatz geben. Wer dort spielt, verraten Eisen und Fink noch nicht. Eine Oldtimerschau, Tänzer, Trommler, eine Feuershow und weitere Akteure sollen für Unterhaltung sorgen, daneben sollen die Besucherinnen und Besucher in den Geschäften shoppen.
Eingebunden ins Programm am 25. Juli ist das Geißbockweinfest, das auf dem Peter-Kolb-Platz zum Besuch einlädt. Weiter geht es am 26. Juli, wo von 10 bis 17 Uhr Kunst um die Bleich angeboten wird. Neben kunsthandwerklichen Darbietungen und Artikeln gibt es Musik. In den Genuss eines bunten Angebots kommen auch Kinder- und Jugendliche an diesem Tag.
Das Fest der Begegnung kann in der Jean-Paul-Allee besucht, beim Altstadtfest die Premiere des Straßenmusikfestivals genossen werden. Nach dem ökumenischen Gottesdienst am 27. Juli auf dem Marktplatz kann man sich an vielen Stellen stärken, ehe ab 14 Uhr der Festumzug durch die Straßen ziehen wird. Für einen gemütlichen Ausklang soll das Open-Air im Luitpoldpark sorgen.
Das bevorstehende Heimatfest bildet auch den Themenschwerpunkt bei der dritten Neustädter Citywerkstadt am 11. Februar. Gewerbetreibende und andere Interessierte sind ab 19 Uhr in der Rathausehrenhalle willkommen, dort über Stadtentwicklung zu diskutieren. Erstanden werden kann dort auch das zum Heimatfest entworfene T-Shirt.