Hausdurchsuchung des Rauschgiftdezernats in Königshofen | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 29.10.2024 14:04

Hausdurchsuchung des Rauschgiftdezernats in Königshofen

Die Polizei bestätigte eine Hausdurchsuchung in Königshofen. Allerdings seien keine Blendgranaten geworfen worden und niemand durch den Einsatz verletzt worden.  (Foto: Jim Albright)
Die Polizei bestätigte eine Hausdurchsuchung in Königshofen. Allerdings seien keine Blendgranaten geworfen worden und niemand durch den Einsatz verletzt worden. (Foto: Jim Albright)
Die Polizei bestätigte eine Hausdurchsuchung in Königshofen. Allerdings seien keine Blendgranaten geworfen worden und niemand durch den Einsatz verletzt worden. (Foto: Jim Albright)

Am vergangenen Mittwoch fand eine Hausdurchsuchung in Königshofen, einem Ortsteil Bechhofens im Landkreis Ansbach, statt. Das bestätigte die Polizei auf Nachfrage. Einigen Gerüchte, die rund um das Geschehen im Umlauf waren, trat der Polizeisprecher aber entgegen.

Ein Mann, der bei der Fränkischen Landeszeitung anrief, hatte berichtet, dass am Mittwoch, 23. Oktober, gegen 6.30 Uhr sechs Polizeiautos vor einem Anwesen in Königshofen vorgefahren seien und die Türe gewaltsam öffneten.

Anschließend seien wohl Blendgranaten gezündet worden. Eine Frau und ihr Sohn seien bei dem Einsatz verletzt worden und kamen ins Krankenhaus.

Ein Polizeisprecher bestätigte nun die Durchsuchung durch das Rauschgiftdezernat der Kripo Ansbach. Es stimmt auch, dass die Türe gewaltsam geöffnet wurde.

Allerdings seien keine Blendgranaten geworfen worden. Laut Polizeisprecher stießen die Beamten dagegen auf einen Mann, der versucht habe, Beweismittel zu vernichten. Im Klartext wollte er wohl Drogen herunterschlucken.

Mehr zum Thema Blaulicht
Großeinsatz in Dinkelsbühler Pflegezentrum: Frittieröl löst Brandmelder ausEinbruch in Schlauersbach: Ehepaar begegnet Dieben im eigenen HausKollision nahe Hesselberg: Autofahrerin übersieht Rennradfahrer gleich zweimalZweistündiger Feuerwehreinsatz bei Markt Nordheim: Strohhaufen stand in FlammenDrei Verletzte bei Gerangel: Ladendieb wird im Ansbacher Brücken-Center renitentRattengift in Oberscheinfeld in fremden Garten geworfen: Störten bellende Hunde?„Bankraub” in Herrieden: Unbekannte möblieren heimlich den Sportplatz um19-Jähriger stürzt in Ansbach von Pedelec, weil er einem Hasen ausweichen wollteMotorräder unter der Lupe: Polizei nimmt Biker an der B25 in den BlickFeuer in Waldstück im Ansbacher Westen: Polizei geht von Brandstiftung ausAuto überschlägt sich nach Crash: Unfall führt zu Totalsperrung der A6 bei AurachZwei Knochenbrüche nach Stürzen auf Radweg bei Leutershausen am gleichen TagDrei tote Rehkitze bei Windsbach: Polizei ermittelt gegen LandwirtBeziehungsstreit in Ansbach: Heckscheibe eingeschlagen, Fahrerin unter DrogenSchlägerei im Uffenheimer Freibad: Zwölfjähriger kurz bewusstlos

Das sei von den Polizisten unterbunden worden. Da aber nicht auszuschließen war, dass der Mann doch schon einen Teil der Betäubungsmittel geschluckt hatte, habe die Polizei einen Notarzt gerufen. Der brachte den Mann auch eine Nacht zur Beobachtung ins Krankenhaus. Dabei habe es sich aber um eine reine Vorsichtsmaßnahme gehandelt. Tatsächlich waren noch keine Drogen im Magen gelandet.

Im Haus sei Rauschgift sichergestellt worden. Über Art und Menge wollte der Polizeisprecher aber keine Angaben machen.


Ulli Ganter
Ulli Ganter
Redakteurin
north