hapa Ansbach feiert zwei Siege und geht als Nummer eins in die Playoffs | FLZ.de

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Veröffentlicht am 15.02.2026 18:14

hapa Ansbach feiert zwei Siege und geht als Nummer eins in die Playoffs

War schon beim Heimspiel gegen Weimar gut aufgelegt: Ansbachs Raul Dumnici (in Weiß, hier gegen Dominik Shusel). (Foto: Martin Rügner)
War schon beim Heimspiel gegen Weimar gut aufgelegt: Ansbachs Raul Dumnici (in Weiß, hier gegen Dominik Shusel). (Foto: Martin Rügner)
War schon beim Heimspiel gegen Weimar gut aufgelegt: Ansbachs Raul Dumnici (in Weiß, hier gegen Dominik Shusel). (Foto: Martin Rügner)

In der Zwischenrundengruppe der vier Topteams der 1. Basketball-Regionalliga Südost kam es zum Abschluss am späten Sonntagnachmittag zum Spitzenspiel der beiden stärksten Teams der Saison. hapa Ansbach siegte 89:80 gegen Culture City Weimar und geht als topgesetzte Mannschaft in die Playoffs.

Das Abschlusswochenende bestand nicht nur aus Partien am Sonntag, bereits am Freitagabend waren die Mannschaften gefordert. Ansbach revanchierte sich da beim TSV Breitengüßbach für eine 74:77-Niederlage im Hinspiel.

Revanche gegen Breitengüßbach gelungen

Ansbach führte in der heimischen Weinberghalle von Beginn an. Über 21:11 nach dem ersten und 40:28 nach dem zweiten Viertel gingen die Piranhas mit einem sicheren Vorsprung in die Schlussphase. Am Ende stand ein 76:65-Sieg gegen den TSV Breitengüßbach, gegen den die Ansbacher in den Finalserien 2023 und 2025 noch jeweils verloren hatten.

Weimar demontierte am Freitag die TS Jahn München regelrecht. Mit 92:56 siegten die Thüringer in der Asbachhalle, in der sie dann auch am Sonntag die Ansbacher zum Topspiel empfingen. Beide Teams standen vor ihrem zweiten Duell bei fünf Siegen und einer Niederlage, der direkte Vergleich sprach nach dem 103:87 vom Hinspiel für Ansbach. Das war die erste Saisonniederlage überhaupt für Weimar gewesen.

Viele Punkte im ersten Viertel

Wie damals entwickelte sich schnell eine angriffslustig geführte Partie. Dabei gab es mehrere Führungswechsel. Weimar lag nach zehn Minuten mit 30:24 vorn. „Wir haben dann etwas umgestellt in der Verteidigung”, berichtete Ansbachs Trainer Nico Probst. Die Partie kippte, doch in den letzten zwei Minuten vor der Halbzeit erspielten sich die Gastgeber doch noch eine 47:46-Führung, mit der es in die Pause ging.

Es sollte sich aber zeigen, dass Weimar die hohe Trefferquote aus dem ersten Viertel nicht würde halten können. Ansbach erspielte sich nach der Pause eine knappe Führung, die bis tief ins letzte Viertel hielt. „Es stand auf Messers Schneide, aber uns gelang dann noch der entscheidende Run”, so Probst. Damit meinte er auch die drei Dreier, die Sebastian Schröder in den Schlussminuten versenkte. Am Ende stand ein 89:80-Sieg.

Die Playoffs starten am 28. Februar

„Wir wollten unbedingt in Weimar gewinnen. Wir haben das dann echt gut gemacht. Das gibt uns definitiv Selbstvertrauen”, resümierte Probst. In der 1. Playoff-Runde erwartet Ansbach damit den TSV Nördlingen, den Viertplatzierten von Gruppe 2. Das erste Spiel findet am 28. Februar in Ansbach statt. Die Piranhas haben sich durch Rang 1 in der Zwischenrunde den Heimvorteil in allen Playoff-Runden gesichert.

Ansbach (gegen Breitengüßbach): Eckert (2 Punkte, 23:36 Minuten Einsatzzeit), N. Neubert (6, 19:07), Kurpiela (3, 15:53), Lenke (2, 4:04), Imberi (3, 13:04), Dumnici (25, 28:24), Doreth (2, 18:26), Schmidt (5, 18:33), T. Neubert (5, 8:06), Schröder (19, 25:48), Nzeocha (4, 21:27), Ides (-, 3:31).

Ansbach (in Weimar): Eckert (7, 19:58), Schnabel (-, 20:18), N. Neubert (10, 18:34), Imberi (9, 24:26), Dumnici (23, 30:15), Doreth (2, 6:05), Schmidt (10, 18:19), Schröder (24, 32:23), Nzeocha (4, 12:14), Ides (-, 17:28).

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