Auf dem Handytarif-Markt tummeln sich seit einiger Zeit sogenannte Unlimited-on-Demand-Angebote. Das sind Tarife mit der Möglichkeit, beliebig oft Daten nachzubuchen, wenn das eingeschlossene Datenvolumen erschöpft ist.
Im Vergleich zu normalen Tarifen mit demselben Inklusivvolumen liegen die Mehrkosten für die Nachbuchmöglichkeit je nach Anbieter und Tarif zwischen 5 und 20 Euro im Monat.
Zwar seien solche Tarife meist erheblich günstiger als echte unlimitierte Flatrates (25 bis 85 Euro im Monat je nach Tarif, Netz und Geschwindigkeit), eigneten sich als Alternative dafür jedoch kaum, analysiert das Vergleichsportal Verivox.
Das Fazit der Experten: Unlimited-on-Demand sei weder lohnenswert für Vielnutzer noch für alle anderen - denn die benötigten lediglich einen richtig dimensionierten, normalen Tarif.
Im Alltag zeigen sich Verivox zufolge zwei Probleme von Unlimited-on-Demand-Tarifen:
Für den Normalgebrauch genügt den Experten zufolge meist ein normaler Tarif - die sogenannte Allnet-Flatrate - mit passendem Inklusivvolumen: Der Durchschnittsverbrauch hierzulande liegt bei etwa 12 GB im Monat. Viele Nutzer unterschätzten, wie oft sie eigentlich in WLAN-Netzen eingewählt sind und dann gar keine mobilen Daten verbrauchen.
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