Handballer des TSV 2000 Rothenburg mit katastrophalen 30 Minuten | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 19.04.2026 15:19

Handballer des TSV 2000 Rothenburg mit katastrophalen 30 Minuten

Mit fünf Toren war Daniel Laugner (mit Ball, im hier im Spiel gegen den TSV München-Allach) noch der treffsicherste Rothenburger. Die hohe Niederlage beim TSV Lohr verhinderte dies nicht. (Foto: Martin Rügner)
Mit fünf Toren war Daniel Laugner (mit Ball, im hier im Spiel gegen den TSV München-Allach) noch der treffsicherste Rothenburger. Die hohe Niederlage beim TSV Lohr verhinderte dies nicht. (Foto: Martin Rügner)
Mit fünf Toren war Daniel Laugner (mit Ball, im hier im Spiel gegen den TSV München-Allach) noch der treffsicherste Rothenburger. Die hohe Niederlage beim TSV Lohr verhinderte dies nicht. (Foto: Martin Rügner)

Mit 30:17 (17:5) verloren die Handballer des TSV 2000 Rothenburg das Regionalligaspiel beim TSV Lohr. Insbesondere vor der Pause zeigten die Rothenburger eine nicht regionalligareife Leistung, wodurch sie früh auf die Verliererstraße gerieten.

Die ohne ihren verletzten Top-Torschützen Nedim Jasarevic gerieten die Gäste schnell und deutlich in Rückstand. Nach fünf gespielten Minuten stand es 4:1 für Lohr und Trainer Valentin Akushka war gezwungen, schon früh die erste Auszeit zu nehmen. Zugehört hatten ihm seine Schützlinge offenkundig nicht, denn weitere zehn Minuten später stand es bereits 12:2 für die abstiegsbedrohten Gastgeber.

Der TSV Lohr spielte sich, begünstigt von der Schwäche der Rothenburger, in einen wahren Rausch und zog Tor um Tor davon. Zur Halbzeitpause leuchtete ein Spielstand von 17:5 von der Anzeigetafel. Im zweiten Durchgang zeigten sich die Gäste zwar etwas verbessert, sodass der Rückstand zumindest nicht noch weiter anwuchs. Verkürzen konnten die Gäste aber auch nicht und so schaukelte Lohr die Partie ungefährdet nach Hause.

Derart unter die Räder zu kommen, wirft zwangsläufig Fragen auf

Die Diskrepanz der Leistungen zwischen Heim- und Auswärtsspielen ist bei den Rothenburgern ein altbekanntes Problem. Gegen einen Abstiegskandidaten allerdings derart unter die Räder zu kommen, wirft zwangsläufig Fragen auf. Dass die Gastgeber zu allen erlaubten und gegebenenfalls auch unerlaubten Mitteln greifen würden, war angesichts der Tabellensituation zu erwarten. Dagegenhalten wäre die richtige Reaktion seitens der Gäste gewesen. Dazu waren die Akushka-Schützlinge in Lohr jedoch entweder nicht in der Lage oder nicht bereit.

Im Heimspiel am kommenden Samstag (19.30 Uhr) gegen den SV Anzing haben die Rothenburger wieder die Chance, in eigener Halle ihr anderes Gesicht zu zeigen.

Rothenburg: Amann (1. – 30.), Kiss (31. – 60., beide Tor); Schemm (1), Erdmann, Bauer, Laugner (5), Gluhak (1), Schneider (1), Pfänder, Schweizer (2), Orf, Stojanov (1), Wack (5), Altwish, Ilicin (1).

Lohr: Szabo, Roschlau (Tor); Mill (5), Diehl (1), Zvolenszki (2), Schmitt, Sicheneder, Schwiederik (1), Röder (6), Popovic (1), Scheiner (1), Gerr (3), Horn (1), Dobos (2/1), Zehnter (6), Seltsam (1).

Spielverlauf: 4:1, 12:2, 14:3, 17:5 (HZ); 18:8, 21:10, 25:13, 29:15, 30:17.- Siebenmeter: Rothenburg 5 (Ilicin verwirft 2; Laugner, Wack und Altwish verwerfen je 1) – Lohr 1 (Dobos trifft).- Zeitstrafen: 2 (beide Gluhak) – 3 (Mill, Zwolenszki und Scheiner je 1).- Schiedsrichter: Philipp und Vincent Plötz (Bayreuth).- Zuschauer: 300.


Von NORBERT FINK
north