Häuslebauer in Geslau sollen unkompliziert zu einem Nahwärme-Anschluss kommen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 14.04.2026 19:08

Häuslebauer in Geslau sollen unkompliziert zu einem Nahwärme-Anschluss kommen

Platz für 24 Häuser wird im Baugebiet „Am Kreuthbach” im Süden Geslaus geschaffen. Die Erschließung läuft und soll auch die Verlegung von Nahwärme-Rohren bis an die Grundstücke umfassen.  (Foto: Gemeinde Geslau)
Platz für 24 Häuser wird im Baugebiet „Am Kreuthbach” im Süden Geslaus geschaffen. Die Erschließung läuft und soll auch die Verlegung von Nahwärme-Rohren bis an die Grundstücke umfassen. (Foto: Gemeinde Geslau)
Platz für 24 Häuser wird im Baugebiet „Am Kreuthbach” im Süden Geslaus geschaffen. Die Erschließung läuft und soll auch die Verlegung von Nahwärme-Rohren bis an die Grundstücke umfassen. (Foto: Gemeinde Geslau)

Wer im neuen Geslauer Wohngebiet „Am Kreuthbach” ein Haus baut, soll die Möglichkeit haben, dieses ohne größeren Aufwand ans bestehende örtliche Nahwärmenetz anzuschließen zu lassen. Die entsprechenden Leitungen sollen schon im Zuge der Erschließung mitverlegt werden. Dafür gab der Gemeinderat grünes Licht.

In der neuen Siedlung, die im Süden des Ortes entsteht, werden 24 Bauplätze verfügbar sein. Die Erschließungsarbeiten laufen und sollen schon im Sommer beendet werden, so dass bauinteressierte Familien bei Bedarf noch heuer loslegen könnten.

Sache musste gleich entschieden werden

Um den relativ engen Zeitrahmen einhalten zu können, sei es erforderlich gewesen, noch den alten Gemeinderat über die Nahwärme-Regelung entscheiden zu lassen, damit bezüglich der Auftragsvergabe keine Zeit verloren werde, erklärte Bürgermeister Richard Strauß in der Sitzung. Das Votum fiel einstimmig aus.

Jede Bauherrschaft könne im Übrigen frei entscheiden, ob sie die Nahwärme-Anschlussmöglichkeit nutze. Eine Verpflichtung bestehe dazu nicht. Jeder und jede könnten sich also auch für ein eigenständiges Heizsystem entscheiden, so Strauß. Liefern würden die Wärme die Betreiber der örtlichen Biogasanlage, von der aus bereits ein Nahwärmenetz gespeist wird, an das aktuell rund 120 Haushalte angebunden sind.

Grünes Licht gab der Gemeinderat überdies für die Errichtung einer landwirtschaftlichen Maschinenhalle in der Gemarkung Dornhausen. Das geplante Gebäude, das im Außenbereich entsteht und privilegiert ist, wird laut Bürgermeister Strauß eine Grundfläche von 51 auf 22 Meter haben.

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Informiert wurde vom Rathauschef darüber, dass die Fernwasserversorgung Franken den Wasserpreis pro Kubikmeter von bisher 1,70 auf künftig 1,80 Euro erhöhen wird.

Letzte Sitzung für fünf Männer

Die letzte Sitzung der Amtsperiode des Gemeinderats nutzte der Bürgermeister, um die Arbeit von fünf Männern zu würdigen, die dem neuen Gremium nicht mehr angehören werden. Es sind dies Uwe Schmid, Markus Lindner und Wolfgang Nölp, die jeweils zwölf Jahre dabei waren, sowie Hans Krauß, der es auf 18 Jahre Zugehörigkeit bringt, darunter zwölf Jahre als dritter Büprgermeister, und schließlich Walter Ehnes, der zuletzt sechs Jahre gewähltes Gemeinderatsmitglied war, vorher aber schon 30 Jahre als Ortssprecher mitgewirkt hatte.

Offiziell verabschiedet werde das Quintett bei einer Feierstunde am Freitag, 12. Juni, teilte Strauß mit. Er selbst hört ebenfalls auf.

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