Der neue Vorsitzende des Fußballkreises Nürnberg/Frankenhöhe kommt aller Wahrscheinlichkeit nach aus Brunn bei Emskirchen. Günter Schuh kandidiert jedenfalls beim Kreistag für den Posten des Kreischefs.
Der 60-jährige Fertigungsplaner ist dem Fußball schon seit Jahrzehnten eng verbunden. Er spielte einst für den TSV Emskirchen in der Bezirksliga und war dann viele Jahre als Schiedsrichter aktiv, auch lange in Leitungsfunktion bei der Gruppe Frankenhöhe Nord. Schuh ist verheiratet und hat zwei Töchter.
„Ich möchte bei den Vereinen präsent sein. Wichtig ist mir vor allem, dass der Spielbetrieb fair und geregelt abläuft”, sagt Schuh. Er bewirbt sich um die Nachfolge von Thomas Raßbach. Der Lehrberger ist seit rund 20 Jahren im Fußballkreis aktiv, war lange Kreisspielleiter und gibt nun auch das Amt des Kreisvorsitzenden ab.
Der Kreis-Ausschuss des Fußballkreises Nürnberg/Frankenhöhe hat nun seine Wahlempfehlung für den Kreistag am 8. Februar in Nürnberg-Gartenstadt bekannt geben. Neben Schuh finden sich etliche weitere Personen auf der Liste, die zum Teil schon in ihrem Amt aktiv sind. Zum Beispiel Kreisspielleiter Tamer Amet (Nürnberg) oder Katrin Steinbauer (TSV Brodswinden), die Kreisbeauftragte für Frauen- und Mädchenfußball.
Eine Änderung wird es beim Kreisjugendleiter geben. Diesen Posten gibt Peter Kuhn (Sachsen bei Ansbach) auf. Als Nachfolger bewerben sich laut Mitteilung Uwe Boris (Nürnberg) und Martin Beck (Bechhofen).
„Selbstverständlich sind weitere Kandidaturen möglich und keineswegs ausgeschlossen”, teilt der Kreisvorsitzende Raßbach mit. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass der Andrang auf die Ehrenämter nicht allzu groß ist und die Delegierten der Vereine meist die vorgeschlagenen Kandidaten durchwinken.