Grünes Licht für den neuen Bike-Förderverein in Rothenburg | FLZ.de

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Veröffentlicht am 08.04.2026 12:00

Grünes Licht für den neuen Bike-Förderverein in Rothenburg

Die Nutzbarkeit des bestehenden Skateplatzes an der Erlbacher Straße soll verbessert werden. Um das Thema ging es jetzt im Gemeinschaftsbeirat, in dem auch über den Stand der Überlegungen für die Dirtbike-Anlage informiert wurde. (Foto: Karl-Heinz Gisbertz)
Die Nutzbarkeit des bestehenden Skateplatzes an der Erlbacher Straße soll verbessert werden. Um das Thema ging es jetzt im Gemeinschaftsbeirat, in dem auch über den Stand der Überlegungen für die Dirtbike-Anlage informiert wurde. (Foto: Karl-Heinz Gisbertz)
Die Nutzbarkeit des bestehenden Skateplatzes an der Erlbacher Straße soll verbessert werden. Um das Thema ging es jetzt im Gemeinschaftsbeirat, in dem auch über den Stand der Überlegungen für die Dirtbike-Anlage informiert wurde. (Foto: Karl-Heinz Gisbertz)

In der Stadt wird es bald einen neuen Verein geben. Dieser soll das Projekt Dirt- und Bikepark fördern. Michael Hanselmann vom Jugendbeirat berichtete im Gemeinschaftsbeirat, dass eine Satzung bereits ausgearbeitet und vom Finanzamt bestätigt worden sei. Angesprochen wurde bei dem Treffen auch die Lage am bestehenden Skateplatz.

Demnach bestehe der Wunsch, dessen Attraktivität zu erhöhen, etwa durch zusätzliche Elemente wie eine Jumpbox oder Grindstange. Allerdings müsse auch zur Sprache kommen, dass es auf dem Platz durch Zweckentfremdungen schon zu Problemen gekommen sei, so Hanselmann. Ein Hinweisschild mit Verweis auf den Schadenmelder der Stadt sei aufgestellt worden.

Willkommener Versteigerungserlös

Zum Stand in Sachen Dirt- und Bikepark berichtete Hanselmann, dass es erfreulich sei, dass der Erlös der städtischen Fundsachen-Versteigerung im Dezember komplett für die Realisierung des Projekts verwendet werden könne. Aus der Öffentlichkeit habe es viele positive Rückmeldungen gegeben. Die weitere Finanzierung solle über Sponsoring, Fördermittel und lokale Unterstützung erfolgen.

Die Neuwahl zum Jugendbeirat sei am Freitag, 24. April, ab 18 Uhr im Jugendzentrum geplant, war weiter zu erfahren. Informiert wurde im Gemeinschaftsbeirat ferner darüber, dass ein Förderantrag des Jugendbeirats bei der Integrierten Ländlichen Entwicklung für ein Bodentrampolin auf dem Bewegungsparcours erfolgreich war. Die Gesamtkosten von 17.300 Euro würden mit einem Zuschuss von 10.000 Euro gefördert. Die Übernahme der Restsumme aus Mitteln des Gemeinschaftsbeirates wurde einstimmig beschlossen.

Anke Schrenk informierte über die finanzielle Situation des Gemeinschaftsbeirats. Aus dem Vorjahr habe man einen Betrag von 9416 Euro nach 2026 übernehmen können. Mit der diesjährigen neuen Unterstützungssumme der Stadt in Höhe von 10.000 Euro stünden somit insgesamt 19.416 Euro für Projekte und Aktivitäten zur Verfügung. Der Migrationsbeirat bat um Erstattung von Auslagen unter anderem für Plakate und die Sound-Anlage beim Tag gegen den Rassismus, die mit einem Gesamtbetrag von rund 1000 Euro einstimmig genehmigt wurden.

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Beim Tagesordnungspunkt Fragen an die Stadtverwaltung kam die Frage der Haftung für die neuen Beiratsmitglieder zur Sprache. Über Versicherungsangelegenheiten werde man in einer eigenen Sitzung informieren. Ein weiteres Anliegen war, Vertreterinnen und Vertretern des Gemeinschaftsrates die Möglichkeit zu geben, Anträge im Stadtrat persönlich vorstellen zu können. Rechtsdirektor Michael Sommerkorn bemerkte, dass die Geschäftsordnung des Stadtrates entsprechend geändert werden könnte. „Das gibt es aber in anderen Städten dieser Größenordnung eher selten.“

Vom Seniorenbeirat kam die Frage, ob die Möglichkeit eines virtuellen Postfaches geprüft werden könnte. In der nächsten Sitzung des Gemeinschaftsbeirates soll es dazu weitere Informationen geben. Wie könnte das zehnjährige Bestehen der Einzelbeiräte angemessen gewürdigt werden? Petra Ehrenfels-Ostertag erklärte sich bereit, mit Vertreterinnen und Vertreter der Einzelbeiräte in einer Arbeitsgruppe darüber zu beraten.

Pragmatische Aufteilung angeregt

Schließlich wollte Wilhelm Arnold vom Seniorenbeirat noch wissen, ob es nicht möglich wäre, den Zuschuss der Stadt in Höhe von 10.000 Euro an die Einzelbeiräte zu gleichen Teilen aufzuteilen. Dann hätte man mehr Planungssicherheit für einzelne Aktionen, die eine lange Vorbereitungszeit benötigten. Uta Rudolph meinte dazu: „Alle Beiräte wären dafür.“

Rechtsdirektor Michael Sommerkorn will das nun mit der Kämmerei klären, um den rechtlichen Vorgaben genügen zu können. „Eine gewisse Legitimation dazu muss gegeben sein“, meinte er. Außerdem sei das von der Stadt eigentlich so nicht gewollt, sondern man habe eher an Gemeinschaftsprojekte gedacht.

Michael Hanselmann sprach sich dafür aus, eine solche Vereinbarung dem nächsten Gemeinschaftsbeirat zu überlassen. Michael Sommerkorn beendete die Diskussion mit dem Hinweis, dass haushaltsrechtliche Restriktionen zu berücksichtigen seien: „Wir brauchen auf jeden Fall die Kämmerei dazu.“ Im Namen der Stadt dankte er allen Beiratsmitgliedern für ihr großes Engagement: „Sie machen das mit Herzblut.“

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