Großer Andrang in Uffenheim bei der dritten Eisstockgaudi | FLZ.de

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Veröffentlicht am 04.01.2026 19:55

Großer Andrang in Uffenheim bei der dritten Eisstockgaudi

In schneller Folge wurden die Eisstöcke geschoben und immer wieder ließ sich Moderator Bernd Meidel mit einem lang gezogenen „Zwööölf”, der Höchstpunktzahl, vernehmen.  (Foto: Ulli Ganter)
In schneller Folge wurden die Eisstöcke geschoben und immer wieder ließ sich Moderator Bernd Meidel mit einem lang gezogenen „Zwööölf”, der Höchstpunktzahl, vernehmen. (Foto: Ulli Ganter)
In schneller Folge wurden die Eisstöcke geschoben und immer wieder ließ sich Moderator Bernd Meidel mit einem lang gezogenen „Zwööölf”, der Höchstpunktzahl, vernehmen. (Foto: Ulli Ganter)

Daniela Rupsch vom Rotarier Club Uffenheims freut sich: In diesem Jahr waren die 40 Plätze für die Teams bei der inzwischen dritten Eisstock-Gaudi noch schneller vergeben als im Vorjahr. Innerhalb zweier Tage waren die Anmeldungen erfolgt.

Dabei sind Newcomer, aber auch viele Wiederholungstäter. Jedes Team zahlt 50 Euro Startgeld und trägt damit zum guten Zweck des Benefizturniers bei. In diesem Jahr kann sich die Karoline-Kolb-Kita freuen, denn das Geld soll die Anschaffung einer neuen Hügelrutsche ermöglichen.

Die Alten Herren, Titelverteidiger des letzten Jahres, zogen stolz mit dem schmucken Wanderpokal ein. Dem Vernehmen nach sollen sie schon den Aufkleber für dieses Jahr dabei gehabt haben, denn natürlich wollten sie das gute Stück wieder mit nach Hause nehmen und einen der Preise von Uffni-Bräu gewinnen, die mit anderen Sponsoren und Sponsorinnen das Ereignis unterstützen. Doch „die Muddis” verhinderten das eiskalt.

Platzierung ist nicht so wichtig

Nein, im Ernst, die Platzierung spielt bei der Eisstockgaudi nur eine untergeordnete Rolle. Das jedenfalls will der von den Rothenburger Rotarieren ausgeliehene Moderator der Veranstaltung, Bernd Meidel, beobachtet haben. Viele, die er schon vom letzten Mal kannte, habe er gefragt, wie es war: „Es hat Spaß gemacht”, war die Antwort. „Und die Platzierung?” Darauf sei dann meist nur ein Achselzucken erfolgt.

Für Meidel ist die Uffenheimer Eisbahn im Allgemeinen und die Eisstockgaudi im Besonderen ein Beispiel dafür, dass das Motto „die tun was” von den Rotariern mit Leben erfüllt wird. „Oft stellt man sich da nur ältere Herren vor, die in abgeschiedener Runde zusammensitzen und ihr Scheckheft zücken.” Bei der Eisstockgaudi und anderen Projekten der Uffenheimer Rotarier wie dem Weinturmlauf werde dagegen deutlich, dass man tatsächlich als Team etwas auf die Beine stellen könne, was keiner und keine einzeln bewerkstelligen könnte.

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Auch am Sonntag waren 15 Rotarier den ganzen Tag über als Helfer und Helferinnen am Start – und wirkten dabei gutgelaunt. Stimmungsmusik war bis zum Schloss zu hören. Sobald die Dämmerung einbrach, sorgten die bunten Lichterketten für ein schönes Bild.

In vielen Hüttchen und einem beheizten Zelt konnte man sich vor und nach dem Eisstockschießeen aufwärmen, etwas Warmes essen oder trinken und mit den Einnahmen weitere Projekte des Rotarierclubs unterstützen. Am Start waren dabei auch vier Austauschschülerinnen und -schüler, die dank des Clubs im Juni in andere Länder aufbrechen werden, und jetzt bei der Bewirtung halfen.

Foto: Evi Lemberger
Foto: Evi Lemberger

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Mehrere Generationen vertreten

Noch was Schönes beim Eisstockschießen: Es macht U18- und Ü75-Jährigen gleichermaßen Spaß. „Goldgrübchen”, „Vereinigung zur Rettung der Uffenheimer Subkultur”, „Bierbären” oder „Psychohygiene”: die jeweils fünfköpfigen Teams stammen aus Firmen, Vereinen oder privaten Freundeskreisen und übertrumpfen sich mit ihren Fantasienamen. In diesem Jahr war auch eine Mannschaft aus Schleiz dabei, vom Partner-Rotarier-Club in Thüringen.

Die Eisstockgaudi mit vielen Teilnehmenden aus Uffenheim und den Ortsteilen war nicht zuletzt auch ein Treffpunkt geselliger Art, der dafür sorgt, dass man sich zwischen den Kerwas und dem beginnenden Fasching nicht aus den Augen verliert.


Ulli Ganter
Ulli Ganter
Redakteurin
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