Grober Zeitplan für die Dorferneuerung | FLZ.de

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Veröffentlicht am 02.06.2022 06:39

Grober Zeitplan für die Dorferneuerung

Für die Dorferneuerung in Prühl steht eine grobe Zeitschiene. Bis mit dem Straßenbau begonnen werden kann, wird es voraussichtlich Ende 2023, informierte Bürgermeister Peter Sendner.

Die besagte grobe Planung sieht im Kern zwei Schritte vor. Zunächst soll die Staatsstraße samt ihrer Randbereiche und der Angleichungen an die Höfe und Seitenstraße angegangen werden. Dafür, so hofft die Marktgemeinde, soll im kommenden Winter die Ausschreibung erfolgen. Bis zum Baubeginn werden dann aber noch einige Monate ins Land ziehen.

Nach Möglichkeit noch während der Bauphase soll dann die Ausschreibung für den zweiten Schritt erfolgen: die Neugestaltung der Seitenstraßen.

Bei der Ratssitzung am Dienstagabend segnete das Gremium zwei Planungsaufträge für insgesamt über 110.000 Euro ab. Sie gingen an das Neustädter Architekturbüro Krampe, das bisher schon mit der Dorferneuerung betraut war.

Zudem ist mit der Großmaßnahme auch ein komplexes Vertragsgefüge verbunden. Es müssen verschiedene Vereinbarungen zwischen mehreren Beteiligten geschlossen werden: der Marktgemeinde Oberscheinfeld, der örtlichen Teilnehmergemeinschaft, dem Amt für Ländliche Entwicklung und dem Staatlichen Bauamt in Ansbach.

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Dazu räumte stellvertretender Bürgermeister Friedrich Barthelmeß ein, er stimme etwas zu, wovon er eigentlich „keinen Plan und keinen Schimmer“ habe. Er verlasse sich darauf, dass es mit diesen juristischen Feinheiten seine Richtigkeit habe. Gemeindeoberhaupt Sendner versicherte, dass es sich um formell nötige Beschlüsse handle. Bei den eigentlichen Planungsfragen habe die Gemeinde später durchaus noch Mitsprachemöglichkeiten.

Zu den über 70.000 Euro an Planungskosten für die Staatsstraße merkte Sendner an, dass die Gemeinde davon einen Teil – etwa 30.000 Euro – werde tragen müssen, obwohl der Straßenbaulastträger eigentlich das Staatliche Bauamt sei.

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