Grand Prix: Petersauracher Frauen in Tschechien im Finale | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 09.05.2023 14:38

Grand Prix: Petersauracher Frauen in Tschechien im Finale

Das siegreiche Trio in Pilsen, von links: Die zweitplatzierte Justine Allezard aus Frankreich, Siegerin Barbara Schläpfer und die Drittplatzierte Vanessa Gleißner. (Foto: Jürgen Heise)
Das siegreiche Trio in Pilsen, von links: Die zweitplatzierte Justine Allezard aus Frankreich, Siegerin Barbara Schläpfer und die Drittplatzierte Vanessa Gleißner. (Foto: Jürgen Heise)
Das siegreiche Trio in Pilsen, von links: Die zweitplatzierte Justine Allezard aus Frankreich, Siegerin Barbara Schläpfer und die Drittplatzierte Vanessa Gleißner. (Foto: Jürgen Heise)

Beim Grand Prix of Liberation in Pilsen holte Vanessa Gleißner aus Wilhermsdorf mit dem Luftgewehr die Bronzemedaille. Nicht der einzige Erfolg für Starter aus der Region bei diesem internationalen Wettkampf in Tschechien.

Mit ausgezeichneten 627,9 Ringen in der Qualifikation zog Gleißner als Fünfte ins Finale ein. Hier ließ die 36-Jährige vom SV Petersaurach einen präzisen Treffer auf den anderen folgen, distanzierte unter anderem die anderen beiden deutschen Konkurrentinnen und schloss den Wettkampf auf Rang drei ab.

Noch etwas genauer zielte eine andere Schützin, die die Ligawettkämpfe ebenfalls für den SV Petersaurach bestreitet. Barbara Schläpfer aus der Schweiz qualifizierte sich für das Match um Gold, das sie gegen Justine Allezard aus Frankreich mit 16:8 Punkten für sich entschied.

Bühlmeyer mit dem Team Dritte

„Zwei Sportler aus dem SVP-Ligateam auf dem Siegerprodest, das ist einfach stark“, freute sich der Petersauracher Trainer Günther Reizammer. „Es hat total Spass gemacht, mit Vanessa das Finale zu schießen“, meinte Schläpfer. Die Nummer eins im Zweitligateam des SVP hatte in der Qualifikation 628,0 Ringe erzielt.

Für Gleißner, die Nummer eins im Petersauracher Erstligateam, war die Bronzemedaille in Pilsen nach dem dritten Platz bei der Europameisterschaft im März mit dem deutschen Team der zweite große internationale Erfolg in diesem Jahr.

Das könnte Sie auch interessieren

Bayern und speziell Mittelfranken war stark vertreten beim Grand Prix im Nachbarland. Alyssa Ott vom Zweitliga-Aufsteiger SV Ickelheim schoss als Juniorin bei den Frauen mit. Die 17-Jährige schlug sich ausgezeichnet und belegte mit 624,9 Ringen Platz 23.

Ein dritter Platz in der Mannschaftswertung ging an das vom bayerischen Verband gemeldete Frauenteam. Neben Gleißner war hier Hanna Bühlmeyer aufgeboten. Die Bundesliga-Schützin von der HSG München aus Frankenhofen erzielte 624,8 Ringe und kam damit auf Platz 24. Dritte im Bunde war Iris Buchmayer (Kirchseeon, 625,3).

Justus Ott tritt bei den Männern an

Das Los, als Nachwuchsschütze bei den Erwachsenen eingereiht zu werden, traf auch Justus Ott. Der Ansbacher, der ebenfalls zum Erstligateam des SV Petersaurach gehört, belegte im Luftgewehrwettkampf mit 621,9 Ringe Platz 37 in der knapp 90 Starter umfassenden Männerkonkurrenz.

Ott trat auch im Kleinkaliber-Dreistellungskampf an und kam hier mit 579 Ringen auf Rang 44 bei den Männern. Sehr ordentliche Leistungen im Kniend- und Liegendanschlag (196 und 199 Ringe) folgten ausbaufähige 184 im Stehendanschlag.


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
north