Golfclub Dinkelsbühl: Wachstum und hohe Erwartungen für Saison 2026 | FLZ.de

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Veröffentlicht am 09.02.2026 08:00

Golfclub Dinkelsbühl: Wachstum und hohe Erwartungen für Saison 2026

Das Clubhaus auf der Golfanlage in Seidelsdorf wurde grundlegend saniert. Auch im sportlichen Bereich hat sich einiges getan. (Foto: Markus Weinzierl)
Das Clubhaus auf der Golfanlage in Seidelsdorf wurde grundlegend saniert. Auch im sportlichen Bereich hat sich einiges getan. (Foto: Markus Weinzierl)
Das Clubhaus auf der Golfanlage in Seidelsdorf wurde grundlegend saniert. Auch im sportlichen Bereich hat sich einiges getan. (Foto: Markus Weinzierl)

Mitten in den Vorbereitungen für die neue Saison 2026 steckt der Golfclub Dinkelsbühl. Der Verein wurde 2024 gegründet. In der Hauptversammlung verwies Nico Unger vor 51 Mitgliedern auf ein weiteres erfolgreiches Jahr.

Der Golfclub befindet sich nach dem Neustart weiterhin im Aufbau und die Mitgliederzahl hat mit 151 ordentlichen Mitgliedern sein Jahresziel übertroffen, heißt es in einer Pressemitteilung. Dieses ehrgeizige Ziel sei nur durch das Engagement und die positive Einstellung aller Mitglieder erreicht worden. Unger dankte für die kräftige Unterstützung bei zahlreichen Arbeitseinsätzen und der Betreuung der Anlage sowie für Spenden und Sponsoring. Die Zusammenarbeit mit der Hotellerie in Dinkelsbühl trage zum regen Betrieb auf den neun Spielbahnen bei Seidelsdorf bei.

Der Schwerpunkt der Aufwertung der Anlage lag zuletzt auf der grundlegenden Renovierung des Clubhauses, informiert der Golfclub. Im sportlichen Bereich habe sich der Aufschwung in den 16 ausgetragenen Turnieren mit insgesamt über 300 Teilnehmenden niedergeschlagen. Höhepunkte seien das VR-Bank-Turnier, der Sparkassencup und die Vereinsmeisterschaft mit Stefan Lateier als neuem Vereinsmeister gewesen.

Das Clubhaus hat einen neuen Betreiber

Für das Clubhaus ist jetzt Didi Alver zuständig, der dort mit seiner Familie eine Pizzeria betreibt. Das Angebot füge sich gut in das Vereinsleben ein. Alver unterstütze den Golfclub zudem durch die Übernahme verschiedener Aufgaben nach Kräften.

Dem Golfplatz in Seidelsdorf wurde Mitte des Jahres bei einem offiziellen Cours-Rating des Deutschen Golf-Verbandes die Einstufung als „schwerer und abwechslungsreicher Platz” attestiert, heißt es in der Mitteilung. Diese Klassifizierung mache den Golfplatz attraktiv sowohl für die eigenen Mitglieder als auch für Gastspieler, deren Zahl erneut signifikant zugelegt habe.

Diese Einschätzung der Golfanlage griff Platzwart Karl Lindner in seinem Bericht als Grundlage des Golfclubs als Sportverein auf. Der Platz sei das Kapital, auf das immer das verstärkte Augenmerk gelegt werden müsse, stellte er fest. Deshalb sei die Arbeit am Platz mit der Pflege der Anlage der Schwerpunkt der Bemühungen des Clubs. Regelmäßige Mithilfe, beispielsweise beim Aerifizieren der Grüns oder beim Heckenschnitt, bei der Pflege des Parkplatzes und der Verschönerung der Außenanlagen des Clubhauses seien fester Bestandteil im Terminkalender vieler Mitglieder. Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz wäre die Instandhaltung der über 50 Hektar großen Anlage für den Verein nicht zu bewerkstelligen.

Greenkeeper-Team arbeitet engagiert zusammen

Hinzu kommen laut Lindner die freiwilligen Leistungen und die fachkundige Beratung einzelner Experten aus der Mitgliedschaft bei der Reparatur und Instandhaltung der Maschinen und der Beregnungsanlage. Sämtliche Beregner würden im Laufe des Jahres ausgebaut, überprüft und gegebenenfalls erneuert. Der Einsatz eines Mähroboters wird zur Zeit geprüft. Grundlage für die Ausübung des Golfsports auf einer gepflegten Anlage sei die engagierte Zusammenarbeit des Greenkeeperteams.

Der Platzwart bemängelte allerdings, dass das Bemühen um eine schöne und sportgerechte Anlage durch die Gedanken- und Disziplinlosigkeit einzelner weniger „schwarzen Schafe“ zunichte gemacht würde. Ein besonders schwerwiegender Vorfall, der sich in diesem Winter ereignet habe, sei das Bespielen der für den Winter stillgelegten Sommergrüns, da die Einwinterung der Grüns durch eigenmächtiges Verstellen der Fahnen Schaden nehme. Aus solchem unüberlegten Handeln ergebe sich ein großer finanzieller Verlust für den Club.

Lindner appellierte deshalb an alle Golfspieler, Abfälle und Müll nicht achtlos wegzuwerfen, ausgeschlagene Rasenstücke zurückzusetzten, Einschlaglöcher auf den Grüns und Fußspuren im Sandbunker zu beseitigen und vor allem die Platzordnung und die Platzregeln zu beachten und zu befolgen.

380 Arbeitsstunden in Renovierung gesteckt

Der Arbeitsschwerpunkt war in der Saison 2025 die grundlegende Renovierung des Clubhauses. Manfred Bender berichtete von über 380 Arbeitsstunden der Mitglieder beim Säubern, Schleifen und Streichen der Fassade, bei Ausbesserungsarbeiten an Holz und Dachrinnen sowie beim Austausch kaputter Fenster.

Den Finanzbericht stellte Klaus Böhm vor und erläuterte die Ergebnisse und Planungen. 2025 sei ein ausgeglichenes Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben erzielt worden. Der Kassier stellte die Steigerung der Beiträge von Greenfeespielern und die große Spendenfreudigkeit von Mitgliedern heraus.

Im Ausblick auf die kommende Saison werden in der Pressemitteilung neben der Platz- und Anlagenpflege die verstärkte Turniertätigkeit, die Jugendarbeit in Zusammenarbeit mit Schulen, eine Regelschulung, die Weiterführung der Mitgliedernachmittage und Schnupperangebote hervorgehoben.


Von mk
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