Sie möchten per Gmail versandte Nachrichten oder Informationen besonders schützen und den Zugriff darauf auch nach dem Abschicken nicht verlieren? Dann sollten Sie den sogenannten vertraulichen Modus ausprobieren.
Darüber ist Folgendes möglich, weil die E-Mail-Inhalte im Prinzip auf dem Server verbleiben:
Der Empfänger kann den Inhalt einer vertraulichen Nachricht zumindest innerhalb von Gmail weder weiterleiten, kopieren, drucken noch herunterladen - wenngleich es natürlich möglich ist, die Informationen abzufotografieren, abzuschreiben oder - am einfachsten - einen Screenshot anzufertigen.
Primär soll es laut Google aber nicht um eine wasserdichte Lösung gehen: Vielmehr soll der vertrauliche Modus verhindern, dass Empfänger Inhalte versehentlich weiterleiten oder freigeben.
Am Computer erstellt man eine vertrauliche E-Mail so - die Einstellungen gelten für Nachrichtentext und Anhänge:
Wählt man „Keinen SMS-Sicherheitscode“, gilt das nur für die Gmail-App. Deren Nutzer können die vertrauliche Nachricht direkt öffnen. Alle anderen bekommen trotzdem einen Sicherheitscode zum Öffnen zugeschickt - und zwar per Mail.
Um den Zugriff auf eine Nachricht zu widerrufen, geht man in den „Gesendet“-Ordner, öffnet die Mail und klickt auf „Zugriffsrechte entfernen“.
Alle E-Mails, die per Gmail verschickt worden sind, lassen sich direkt nach dem Absenden übrigens noch für einen kurzen Zeitraum (5, 10, 20 oder 30 Sekunden) zurückrufen.
Dazu klickt man einfach links unten beim Hinweis „Ihre Nachricht wurde gesendet“ auf die Option „Rückgängig“.
So ändert man den Zeitraum, in dem ein Zurückrufen von E-Mails möglich ist:
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