Gesundheitszentrum Heilsbronn: „Ein wichtiger Impuls” für Kernfranken | FLZ.de

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Veröffentlicht am 13.02.2026 07:00

Gesundheitszentrum Heilsbronn: „Ein wichtiger Impuls” für Kernfranken

Freuen sich auf das Gesundheitszentrum in der Ansbacher Straße (von links): Heilsbronns Bürgermeister Dr. Jürgen Pfeiffer, Franz Winner von der gleichnamigen Baufirma und Landrat Dr. Jürgen Ludwig. (Foto: Florian Schwab)
Freuen sich auf das Gesundheitszentrum in der Ansbacher Straße (von links): Heilsbronns Bürgermeister Dr. Jürgen Pfeiffer, Franz Winner von der gleichnamigen Baufirma und Landrat Dr. Jürgen Ludwig. (Foto: Florian Schwab)
Freuen sich auf das Gesundheitszentrum in der Ansbacher Straße (von links): Heilsbronns Bürgermeister Dr. Jürgen Pfeiffer, Franz Winner von der gleichnamigen Baufirma und Landrat Dr. Jürgen Ludwig. (Foto: Florian Schwab)

Das Vorhaben, in Heilsbronn ein Gesundheitszentrum zu entwickeln, schreitet weiter voran: Bei einem Termin vor Ort stellten die Verantwortlichen die aktuellen Planungen vor. Landrat Dr. Jürgen Ludwig hob die Bedeutung des Projektes hervor.

Entstehen soll das Gesundheitszentrum direkt am Ortseingang von Heilsbronn in der Ansbacher Straße. Zwischen Kupfers Metzgermarkt und dem Parkplatz des Rewe-Marktes befindet sich noch eine leere Fläche. Diese gehörte der Stadt Heilsbronn. Sie ist mittlerweile an den Bauträger, die Winner-Bau GmbH aus Veitsaurach, verkauft worden, wie Bürgermeister Dr. Jürgen Pfeiffer sagte.

Gute Nachfrage von Medizinern

Es gehe darum, die medizinische Versorgung für Heilsbronn zu sichern, erklärte der Rathauschef noch einmal die Beweggründe, an dieser Stelle ein Gesundheitszentrum entwickeln zu wollen. Pfeiffer betonte, dass davon auch die Menschen der Nachbarkommunen profitieren. Die Bevölkerung und der Stadtrat stehen nach seinen Worten hinter dem Projekt. Die Nachfrage von Medizinern sei nach wie vor gut.

Das Gesundheitszentrum soll eine Art Rundum-sorglos-Paket darstellen. In dem Gebäude, dessen Fertigstellung für 2027 vorgesehen ist, sollen sich im Idealfall Haus- und Fachärzte niederlassen. Zudem sieht der Bürgermeister Bedarf in den Bereichen Apotheken und Physiotherapie. Die Praxen werden nach derzeitigem Stand eine Größe zwischen 160 und 680 Quadratmetern haben.

Baufirma stellt die Hülle zur Verfügung

Die Größe wird sich an die Bedürfnisse richten, die die Mediziner haben, wie Inhaber Franz Winner betonte. Die Veitsauracher Baufirma stellt gewissermaßen nur die Hülle zur Verfügung. Der Innenausbau erfolgt schließlich in Absprache mit dem Interessenten. Winner zufolge können diese den Ausbau selbst übernehmen oder können diesen in die Hände seiner Firma legen. Die Räumlichkeiten können gemietet oder auch gekauft werden.

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Beim Bau wird nach den Worten von Winner freilich auf die Barrierefreiheit geachtet. Das gilt zum Beispiel auch für die Größe des Aufzuges. Es sollen auch Krankentransporte mit einer Trage problemlos möglich sein. Insgesamt sollen bis zu zehn Praxen Platz finden. Ursprünglich war von bis zu acht Praxen die Rede.

Kompromiss bei den Parkplätzen

An den Kernfakten hat sich im Vergleich zur ersten Vorstellung des Projektes nichts geändert. Auf dem Areal in der Ansbacher Straße soll ein viergeschossiges Gebäude mit einer Fläche von rund 1600 Quadratmetern entstehen. Es soll ein energetischer Bau werden, der an den KfW-55-Standard herankommt. Dafür sind unter anderem eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und eine Luft-Wärmepumpe vorgesehen.

Landrat Dr. Jürgen Ludwig bezeichnete das Projekt als wertvollen Impuls – nicht nur für Heilsbronn, sondern für ganz Kernfranken. Der Standort sei exzellent. Zudem zeigte sich der Landrat erfreut, dass man sich für einen hiesigen Unternehmer entschieden habe, der das Projekt stemmen soll. Ludwig sicherte zu, dass er sich dafür einsetze, dass die Genehmigung durch das Landratsamt zügig vorangehe.

Die Arbeit im Gesundheitszentrum Neuendettelsau war gerade zu Beginn enorm. Da die Aufgaben aber auf mehrere Schultern verteilt werden, konnte das Team die Herausforderungen meistern. (Foto: Florian Schwab)
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Dass dem Heilsbronner Stadtrat das Projekt wichtig ist, zeigt auch eine Entscheidung des Gremiums aus dem Januar. Aufgrund der Nutzfläche müsste Winner 75 Stellplätze auf dem Grundstück nachweisen. Weil aber vor Ort nur Platz für 55 Plätze in einer Tiefgarage und oberirdisch ist, drückte der Stadtrat ein Auge zu. Die restlichen Stellplätze sollen auf einem nahen städtischen Grundstück entstehen, das heute als Parkplatz der Tennisanlage gilt.


Florian Schwab
Florian Schwab
Redakteur
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