Die Raupen sehen harmlos aus, können für Menschen aber zum Gesundheitsrisiko werden: Mit dem Frühjahr beginnt auch wieder die Saison des Eichenprozessionsspinners. Davor warnen Behörden und Gesundheitsexperten.
Problematisch an den Raupen sind ihre feinen Brennhaare. Sie enthalten das Nesselgift Thaumetopoein und können bei Kontakt Hautreizungen mit starkem Juckreiz und Quaddeln auslösen. Auch Augenreizungen, Husten oder asthmaartige Beschwerden sind möglich.
Besonders tückisch: Die Haare brechen leicht ab und können durch den Wind verteilt werden. Sie bleiben zudem lange in der Umgebung erhalten - etwa in alten Nestern oder am Boden.
Die Raupen leben vor allem auf Eichen und bewegen sich oft in langen Reihen fort, was zu ihrem Namen geführt hat. Befallen sind häufig einzelne Bäume an Straßen, in Parks, an Waldrändern oder auf Spiel- und Sportplätzen.
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