„Sechs Fahrzeuge im Konvoi nach Berlin, sechs Fahrzeuge von der Polizei“, so beschrieb es der Vorsitzende des Vereins „Hand in Hand für unser Land“, Franz Huber, am Mittwochabend bei einer kurzen Kundgebung auf dem Neustädter Festplatz als Zwischenhalt. Wetterbedingt habe man nicht mit mehr gerechnet. Huber sprach vor knapp 40 Menschen die Besteuerung der Rente und die Situation der Landwirte an.
Beifall gab es für die Forderung, Deutschland dürfe sich nicht in einen Krieg ziehen lassen. Huber und der lokale Redner Frank Dennerlein gaben sich bis auf eine Spitze gegen die Presse moderat. Dennerlein erklärte, die Anwesenheit von AfD-Mitgliedern sei kein Problem, solange diese sich nicht als Parteimitglieder zu erkennen gäben. Ein Mann mit AfD-Tragetaschen wurde folgerichtig von den Organisatoren dazu aufgefordert, diese wegzupacken.
Am Donnerstag, 21. November, möchten die Protestierenden ihre Fahrt ab 8.30 Uhr über die B8, Scheinfeld und Oberscheinfeld in Richtung Erfurt fortsetzen. Nach Auskunft des Landratsamts sind dafür 80 Teilnehmer angekündigt. Die Polizei rechnet auch mit Traktoren. Das werde zu Verzögerungen im Straßenverkehr führen, erwarten die Beamten.