Gemeldeter Diebstahl aus Ludwigskirche Ansbach: Verlorene Leuchter wiederentdeckt | FLZ.de

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 29.11.2025 16:46

Gemeldeter Diebstahl aus Ludwigskirche Ansbach: Verlorene Leuchter wiederentdeckt

Die verschwundenen Kerzenleuchter hatten den Kirchenraum nie verlassen. Sie waren oben auf der Kanzel (links im Bild) gebunkert. (Archivbild: Jim Albright)
Die verschwundenen Kerzenleuchter hatten den Kirchenraum nie verlassen. Sie waren oben auf der Kanzel (links im Bild) gebunkert. (Archivbild: Jim Albright)
Die verschwundenen Kerzenleuchter hatten den Kirchenraum nie verlassen. Sie waren oben auf der Kanzel (links im Bild) gebunkert. (Archivbild: Jim Albright)

Es klang wie ein Sakrileg: Am 22. Oktober meldete das Polizeipräsidium einen Diebstahl aus der Ansbacher Ludwigskirche. Mehrere religiös genutzte Messingleuchter waren verschwunden. Doch nun stellte sich heraus: Die Leuchter haben die Kirche nie verlassen.

Weil es sich um einen vermeintlichen Diebstahl aus einer Kirche handelte, schaltete sich die Kriminalpolizei ein. Das ist üblich, informierte das Präsidium auf Nachfrage der FLZ.

Ein Nest in der Kanzel gebaut

Die drei vermissten Kerzenleuchter sind inzwischen wiederentdeckt worden– eher zufällig. Sie waren zusammen mit einigem Müll und ein paar Briefen auf der Kanzel des katholischen Gotteshauses. „Das sah aus, als hätte sich jemand ein Nest gebaut”, sagte Pfarradministrator Dr. Norbert Jung zur FLZ. Dazu muss man wissen, dass die Kanzel in St. Ludwig so gut wie nie genutzt wird und eigentlich abgesperrt ist. Deshalb kam auch niemand auf die Idee, dort nach den Leuchtern zu suchen.

north