Gelungener Start in die U17-EM für Dana Keßler aus Weidenbach | FLZ.de

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Veröffentlicht am 05.05.2026 11:25

Gelungener Start in die U17-EM für Dana Keßler aus Weidenbach

Dana Keßler (gelbes Trikot, hier in einem Ligaspiel für den SV Weinberg) kam bei der EM zu ihrem ersten Einsatz.  (Foto: Martin Rügner)
Dana Keßler (gelbes Trikot, hier in einem Ligaspiel für den SV Weinberg) kam bei der EM zu ihrem ersten Einsatz. (Foto: Martin Rügner)
Dana Keßler (gelbes Trikot, hier in einem Ligaspiel für den SV Weinberg) kam bei der EM zu ihrem ersten Einsatz. (Foto: Martin Rügner)

Die deutschen U 17-Fußballerinnen sind mit einem Sieg in die Europameisterschaft in Nordirland gestartet. Dana Keßler aus Weidenbach kam zu einem Kurzeinsatz.

Vor knapp 300 Besuchern bezwang die DFB-Auswahl in Coleraine das Team aus Norwegen mit 3:1. Mia Giesen sorgte in der achten Minute für den Führungstreffer, Marie Kleemann erhöhte nach der Halbzeit (62.). Stine Solemdal (77.) brachte die Norwegerinnen zwischenzeitlich heran. Das letzte Tor erzielte Johanna Putzer (86.).

Keßler, Stammspielerin beim Regionalligisten SV Weinberg, wurde in der 89. Minute für Johanna Hebben (SC Freiburg) eingewechselt. Spielführerin Hebben gilt im Mittelfeld als gesetzt. Keßler steht parat, wenn auf der Sechser- oder Achterposition Handlungsbedarf besteht. Hebben ist eine von mehreren Nationalmannschaftskolleginnen, die Keßler aus den Regionalligaspielen mit dem SVW kennt.

Es geht auch um die Qualifikation für die WM

Nächster Gegner ist am Donnerstag, 7. Mai, in Larne England, das sein erstes Spiel mit 2:0 gegen Gastgeber Nordirland gewann. Das dritte Gruppenspiel steigt am Sonntag, 10. Mai. Gegner ist Nordirland.

Bei diesem Turnier geht es auch um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im Herbst. Die Erst‑ und Zweitplatzierten der beiden Vierergruppen ziehen ins Halbfinale ein, die Gruppendritten spielen den letzten Startplatz für die U17‑WM im Oktober und November aus.

„Es gab noch keinen Tag, an dem ich keine Lust auf Fußball hatte”: Dana Keßler im gelben Trikot des SV Weinberg. (Foto: Markus Zahn)
„Es gab noch keinen Tag, an dem ich keine Lust auf Fußball hatte”: Dana Keßler im gelben Trikot des SV Weinberg. (Foto: Markus Zahn)

Nationalspielerin aus Weidenbach: Warum Dana Keßler (noch) nicht zum FC Bayern will

Manche Fußballtalente stehen vor der Frage: Soll ich zu einem Profiverein wechseln? Will ich das überhaupt? Eine Entscheidung, die wohlüberlegt sein sollte.

„Es war ein super intensives Spiel auf einem kleinen und engen Platz”, sagte Nationaltrainerin Sabine Loderer, „die Mädels haben die Intensität super angenommen und sich mit schönen Toren belohnt. Sie sind über das Spiel hinweg Schritte nach vorn gegangen, sind defensiv stabiler geworden. Jetzt geht es darum, sich zu erholen und dann aufs nächste Spiel zu schauen.”

Außer Erholung steht für die Mädchen auch Lernen an. Keßler besucht das Ansbacher Theresien-Gymnasium, das sie für die Zeit in Nordirland mit Material versorgt. Außerdem begleiten mehrere Lehrkräfte das DFB-Team.

Die 17-Jährige, die einst im Nachwuchs der SpVgg Ansbach kickte, kam mit 14 zu ihrem ersten Länderspieleinsatz.


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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