Gasverpuffung beim Taubertal-Festival nahe Rothenburg: Acht Fans im Krankenhaus | FLZ.de

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Veröffentlicht am 08.08.2026 18:40, aktualisiert am 09.08.2026 11:49

Gasverpuffung beim Taubertal-Festival nahe Rothenburg: Acht Fans im Krankenhaus

Beim Campen sind handliche Gaskocher praktisch. Unsachgemäßer Umgang damit kann aber gefährlich werden. (Symbolbild: Christin Klose/dpa-tmn)
Beim Campen sind handliche Gaskocher praktisch. Unsachgemäßer Umgang damit kann aber gefährlich werden. (Symbolbild: Christin Klose/dpa-tmn)
Beim Campen sind handliche Gaskocher praktisch. Unsachgemäßer Umgang damit kann aber gefährlich werden. (Symbolbild: Christin Klose/dpa-tmn)

Zu einem schweren Zwischenfall kam es am Samstag auf dem Zeltplatz des Taubertal-Festivals. Bei der Verpuffung von Gas aus einem Campingkocher wurden zehn Menschen verletzt. Das berichtet die Polizeiinspektion Rothenburg.

Demnach wollte ein 26-Jähriger gegen 13.15 Uhr auf dem Campinggelände kochen. Durch vermutlich falsche Handhabung der Gaskartusche am Campingkocher trat Gas aus. Es kam zu der Verpuffung.

Dabei erlitten insgesamt zehn Personen zwischen 21 und 26 Jahren Brandverletzungen. Acht davon wurden zur Abklärung in umliegende Krankenhäuser gebracht, zwei durften nach Versorgung vor Ort auf dem Gelände bleiben.

Nach derzeitigem Stand wurde keine der betroffenen Personen lebensgefährlich verletzt. Die genauen Umstände des Unfalls werden durch die Polizeiinspektion Rothenburg ermittelt. Die Polizei äußerte in diesem Zusammenhang die Bitte, besonders sorgsam bei der Nutzung von gasbetriebenen Campingkochern zu sein. Besonders auf korrekte Lagerung und vorhandene Beschädigungen ist zu achten.

Sicherheitskräfte und Rettungsdienst zuerst vor Ort

Seitens der Feuerwehr erklärte Stadtbrandinspektor Manuel Gerich auf Anfrage der Redaktion, dass alle Beteiligten mit dem Unfall optimal umgegangen seien. Mehrere vom Veranstalter auf dem Gelände eingesetzte Sicherheitskräfte seien umgehend zur Stelle gewesen. Auch der vor Ort stationierte Rettungsdienst sei sofort eingetroffen und habe die Versorgung der Verletzten übernommen.

Für die Feuerwehrkräfte sei es darum gegangen, den betroffenen Bereich zu sichern und weitere Gefahrenquellen auszuschließen. Es habe sich bei diesem heiklen Vorfall gezeigt, dass das für das Festival ausgearbeitete Sicherheitskonzept funktioniere, so Gerich.

Sein Bedauern über den Unfall äußerte auch Festivalsprecher Florian Zoll. Das Wichtigste sei, dass offenbar niemand schwerer verletzt wurde. Denen, die ins Krankenhaus gebracht wurden, wünsche er schnelle Genesung. Leider ließen sich solche Unfälle nicht ausschließen bei Veranstaltungen dieser Größenordnung. Passieren könne das aber auch auf jedem normalen Campingplatz oder beim Grillen im Garten.

Aus Veranstaltersicht sei entscheidend, wie mit der Situation umgegangen wurde, so Zoll. Und da habe glücklicherweise alles hervorragend ineinandergegriffen.

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Von Gudrun Bayer und Jürgen Binder
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