Vor knapp 630 Zuschauern pfiff Annette Hanf das Derby an. Burgoberbach erwischte dabei einen völlig ungewohnten Fehlstart. Statt mit kontrolliertem Spielaufbau aufzutreten, wirkte die Heimmannschaft von Beginn an unsicher.
Bereits in der 4. Minute nutzte Robin Hartnagel einen Stellungsfehler von Torwart Fynn Rögele in einer eigentlich schon geklärten Situation und brachte Neuses früh mit 1:0 in Führung. Burgoberbach versuchte anschließend über Ballbesitz Kontrolle zu gewinnen, doch die Gäste pressten aggressiv und setzten die ballführenden Spieler immer wieder unter Druck.
In der 16. Minute erhöhte Simon Zottmann nach einem konsequent ausgespielten Angriff auf 2:0. Nach einem starken Zuspiel in die Schnittstelle der Abwehr tauchte Robin Hartnagel frei vor dem Tor auf und traf abgeklärt zur verdienten 3:0-Pausenführung.
Mit Beginn der zweiten Hälfte nahm sich die Mannschaft von Trainer Duane Collins viel vor, doch in der 49. Minute folgte der nächste Rückschlag: Eine unglückliche Klärungsaktion im eigenen Strafraum prallte von Christian Strohhofer ins eigene Tor – 0:4.
Ab diesem Zeitpunkt nahm das Spiel mehr Derby-Charakter an. Burgoberbach warf alles nach vorne und suchte den Anschlusstreffer, während Neuses den Hausherren zunehmend das Spiel überließ. In der 53. Minute gelang Gianni Böttcher schließlich das 1:4.
Viele kleine Nickligkeiten und zunehmende Härte prägten nun die Partie. Burgoberbach drängte weiter und wurde in der 83. Minute belohnt, als Michael Weiß auf 2:4 verkürzte. Neuses lauerte nun auf Konter, ließ jedoch mehrere Chancen leichtfertig liegen. Erst in der Nachspielzeit nutzte David Scherb einen dieser Gegenstöße und stellte den 2:5-Endstand her.
Burgoberbach war in der ersten Halbzeit praktisch nicht auf dem Platz und fand erst nach der Pause ins Spiel – jedoch zu spät. Der Sieg für Neuses geht in dieser Höhe völlig in Ordnung. Positiv hervorzuheben ist die Leistung des Schiedsrichtergespanns, das die Partie jederzeit souverän im Griff hatte. mpi
Tore: 0:1 Robin Hartnagel (4. Minute), 0:2 Simon Zottmann (16.), 0:3 Robin Hartnagel (35.), 0:4 Christian Strohhofer (50., Eigentor), 1:4 Gianni Böttcher (53.), 2:4 Michael Weiß (83.), 2:5 David Scherb (90.+2).
Die Sportfreunde gingen bereits in der 3. Minute in Führung. Mario Mändlein konnte sich am Strafraum gegen zwei Gästeverteidiger behaupten, umkurvte anschließend den Torhüter und schob zum 1:0 ein.
Schwand steckte den frühen Rückstand gut weg und war in der Folge das bessere Team. Den Gastgebern schien das Pokalspiel vom Mittwoch noch in den Knochen zu stecken. Ihnen gelang wenig im Spiel nach vorne, dafür stand die Abwehr weitgehend stabil.
Schwand kam zu zwei guten Chancen, doch Pascal Haltmayer und das Außennetz verhinderten den Gegentreffer. In der 37. Minute setzte Theo Peter Mitspieler Marco Wegert mit einem schönen Pass in Szene und Gästeverteidiger Rene Svoboda konnte ihn kurz vor dem Strafraum nur mit einem Foul stoppen für das er vom gut leitenden Schiedsrichter Lindner die Rote Karte sah. So mussten die Gäste in Unterzahl in die zweite Halbzeit.
Diese begann wie die Erste mit einem schnellen Tor für die Heimelf. Der gut aufgelegte Mändlein setzte sich rechts durch und legte ab für Bugra Basli, der auf 2:0 stellte. Nur vier Minuten später war Basli der Vorbereiter. Haltmayer köpfte seine Freistoßflanke zum 3:0 ein.
Danach war der Widerstand der Gäste gebrochen. Die Gastgeber kontrollierten das Spiel und kamen zu weiteren Möglichkeiten, unter anderem parierte Torhüter Moritz Kern einen Fernschuss von Fabian Soldner glänzend.
Für die endgültige Entscheidung sorgte Robin Kreiselmeyer mit einem Eigentor nach einer Ecke. Sebastian Flock gelang in der 88. Spielminute noch der Ehrentreffer für die Gäste. Trainer Skurka nutzte die Führung, und wechselte die U19-Spieler Zitzelsperger und Lanz ein, die damit ihr Bezirksliga-Debüt feierten. jomü
Tore: 1:0 Mario Mändlein (3. Minute), 2:0 Bugra Basli (49.), 3:0 Pascal Haltmayer (52.), 4:0 Robin Kreiselmeyer (81., Eigentor), 4:1 Sebastian Flock (88.).
Die Begegnung war auch aufgrund schwieriger Platzverhältnisse geprägt von viel Kampf und körperbetontem Einsatz, richtiger Spielfluss sollte nicht zustande kommen. In einer chancenarmen ersten Hälfte und viel Geplänkel im Mittelfeld fiel kurz vor der Pause aus dem Nichts der Führungstreffer für die Gastgeber durch Janis Nauhardt.
Nach Wiederanpfiff begann Herrieden, die Partie an sich zu reißen. In der 65. Minute kassierte die SG allerdings nach einem Stellungsfehler einen unglücklichen Gegentreffer. Die Gäste blieben aber dran und dominierten in der Folge die Partie. In der 77. Minute belohnten sie sich schließlich durch Jannik Hofmann mit dem Anschlusstreffer.
Bis zum Ende drückte Herrieden auf den Ausgleich, der aber nicht mehr fallen sollte. Die Gäste verlieren trotz einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte mit 1:2 und müssen sich vor allem wegen der verschlafenen ersten Hälfte ärgern.
Tore: 1:0 Janis Nauhardt (44. Minute), 2:0 Janis Nauhardt (65.), 2:1 Jannik Hofmann (77.).
Ein sehr taktisch geprägtes Spiel sahen die zahlreichen Zuschauer in der ersten Halbzeit. Dabei hatten die Gäste mehr Ballbesitz und versuchten über Innenverteidiger Niklas Reuthelhuber das Spiel über die Mitte aufzuziehen.
Auf der anderen Seite wollte der FVU den Ball rund um die Mittellinie gewinnen um in Umschaltsituationen zu kommen. Dies gelang der Heimelf immer wieder, sie schaffte es aber nicht zielgerichtet ins Angriffsdrittel zu kommen. Den ersten Abschluss verzeichneten die Gäste durch Max Pfann, der den Ball am langen Eck vorbeisetzte.
Nach 23 Minuten machte es Oliver Dümmler besser. Nach einem Einwurf und toller Kombination im Strafraum konnte sich Dümmler aufdrehen und ins lange Eck vollenden. Auf der Gegenseite hatte Sven Fleischer wenig später Pech, dass sein Abschluss aus 16 Metern nur an die Oberkante der Latte prallte.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie beidseitig mit offenem Visier geführt. Der FVU kam nun vermehrt zu Strafraumsituationen, klare Abschlüsse gelangen aber nicht. Alesheim versuchte es nun immer wieder aus der zweiten Reihe, Thomas Leßner im Uffenheimer Tor wurde aber erst durch einen Freistoß von Max Pfann so richtig gefordert.
Auf der Gegenseite verweigerte Schiedsrichter Kevin Leis dem FVU nach gut einer Stunde zur großen Verwunderung einen Elfmeter. Zehn Minuten vor dem Ende sorgte schließlich Jonas Schmauser für die Vorentscheidung. Nach einem zunächst geklärten Standard chippte Niklas Reuthelhuber den Ball perfekt in den freien Raum auf den einlaufenden Schmauser, der den Ball mit etwas Glück im Tor unterbrachte.
Der FVU warf daraufhin alles nach vorne um nochmal ins Spiel zurückzukommen. Nach einem Eckball kam Jörg Bößendörfer zum Kopfball, doch Gäste-Torwart David Lutz konnte den Ball stark mit dem Fuß parieren. Da auch die letzten Situationen nicht mehr zum Torerfolg führten, gewannen die Gäste aufgrund der höheren Effizienz verdient. schur
Tore: 0:1 Oliver Dümmler (23. Minute), 0:2 Jonas Schmauser (79.).
Der SCA fand gut in die Partie und hatte in der 15. Minute durch Stefan Herzog die erste nennenswerte Torchance. Nach einem sehenswerten Hackenzuspiel von Beck lief dieser alleine auf Heimtorwart Schmidt zu, doch der Ball versprang ihm im letzten Moment.
In der 30. Minute wurde die Überlegenheit der Gäste belohnt: Nach einem gelungenen Doppelpass spielte Sebastian Beck auf Herzog und dieser schob den Ball reaktionsschnell über die Linie.
Kurz vor der Halbzeit kam die Elf von Jüttner/Herzog noch einige Male gefährlich vor das gegnerische Tor, doch die Abschlüsse wurden immer wieder geblockt. Die Heimelf wurde lediglich durch Unsicherheiten in der Aufkirchner Defensive gefährlich, konnte daraus jedoch keine klaren Torchancen entwickeln. Insgesamt ging die Halbzeitführung für die Gäste in Ordnung.
Greding kam deutlich verbessert aus der Kabine und erspielte sich erste Halbchancen. Doch in der 65. Minute erhöhte der SCA auf 2:0: Steffen Schöllhammer wurde auf der linken Außenbahn geschickt und flankte in die Mitte, Beck konnte den Ball zunächst nicht verwerten, doch Herzog stand erneut richtig und schob aus dem Rückraum souverän ein.
Die vermeintliche Vorentscheidung hielt jedoch nicht lange. Nach einer schönen Direktpasskombination stand Oliver Holland in der 75. Minute frei vor Friedrich und verkürzte auf 2:1.
In der 83. Minute sorgt eine Fehlentscheidung für den Ausgleich: Nach einem Pressschlag im Strafraum ging Sipl zu Boden und Schiedsrichter Jonas Gewalt entschied auf Elfmeter, den Holland zum 2:2 verwandelte.
In der 88. Minute folgte sogar der Siegtreffer für Greding. Nach einer sehenswerten Kombination kam Wolfsteiner frei vor Friedrich zum Abschluss und blieb eiskalt. Der SCA verspielte damit aufgrund einer zu passiven zweiten Halbzeit eine komfortable 2:0-Führung und bleibt nun bereits im vierten Spiel in Folge ohne Sieg. ssö
Tore: 0:1 (30. Minute), 0:2 (65.), 1:2 Oliver Holland (75.), 2.2 Oliver Holland (83., Foulelfmeter), 3:2 Fabian Wolfsteiner (88.).
Mittwoch, 22. April, 19 Uhr: Greding – Dinkelsbühl.
Donnerstag, 23. April, 19 Uhr: Katzwang – Burgoberbach.
Samstag, 25. April, 16 Uhr: Wendelstein – Uffenhein.- 17.30 Uhr: Neuses – Herrieden.
Sonntag, 26. April, 15 Uhr: Burgoberbach – Hofstetten, Aufkirchen – Dinkelsbühl.
Der FC/DJK Burgoberbach und Trainer Duane Collins haben sich nach über fünf Jahren getrennt. „Ursprünglich war geplant, die Zusammenarbeit über die laufende Saison hinaus fortzusetzen”, teilte Abteilungsleiter Peter Herboldsheimer mit. „Die sportliche Entwicklung der vergangenen Wochen und eine gewisse gegenseitige Abnutzung haben jedoch beide Seiten dazu bewogen, diesen Schritt nun gemeinsam zu gehen. Duane hat unseren Verein in den letzten Jahren maßgeblich geprägt und weiterentwickelt. Sein Engagement, seine Leidenschaft und seine Fachkompetenz waren ein wichtiger Baustein für die positive Entwicklung der Mannschaft.” Bis zum Ende der laufenden Saison wird diese interimsweise von Christoph Kowalski und Michael Weiß betreut.
Auch das zuschauerträchtige Gemeindederby in der Fußball-Bezirksliga musste Josef Pelczer sausen lassen. Aus familiären Gründen übt Pelczer seinen Job als Trainer beim FV Fortuna Neuses derzeit nicht aus. „Er pausiert, aber wir rechnen damit, dass er noch diese Saison zurück an die Seitenlinie kehrt”, sagt Fortuna-Abteilungsleiter Rainer Wölzlein. Die Siegesfeier der Fortuna nach dem 5:2-Erfolg in Burgoberbach wurde noch aus einem anderen Grund getrübt. Leistungsträger Robin Hartnagel wurde mit Verdacht auf eine schwere Verletzung ins Krankenhaus gefahren. „Das war ein sehr teuer erkämpfter Erfolg für uns”, so Wölzlein.