Sie schwitzen über Ihren Aufgaben und können sich kaum konzentrieren? Wer von zu Hause aus arbeitet - womöglich sogar im Dachgeschoss - und kein klimatisiertes Büro hat, der hat es an heißen Sommertagen oft nicht leicht.
Ein wenig einfacher - und weniger schweißtreibend - kann man sich die Arbeit aber machen. Etwa, indem man den Schreibtisch möglichst weit weg vom Fenster schiebt. Oder am besten den heimischen Arbeitsplatz gleich ganz an einen verhältnismäßig kühlen Ort verlegt, zum Beispiel in den Keller.
Die Aktion „Das sichere Haus“ rät Menschen, die zu Hause arbeiten, außerdem, für heiße Tage einen ergonomischen Stuhl mit atmungsaktivem Bezug zu wählen. Das kann etwa Netz sein oder Baumwolle.
Sinnvoll sind auch Zimmerpflanzen rund um den Arbeitsplatz. Dafür eignen sich der Plants & Flowers Foundation Holland zufolge etwa Glücksfeder und Pilea. Erstere wird 40 bis 60 Zentimeter hoch, gilt als unverwüstlich und mag Standorte ohne direkte Sonne. Gießen muss man sie nur alle paar Wochen. Die Pilea hat Blätter, die an Ufos erinnern. Sie muss man etwa einmal die Woche gießen. Beide Schreibtischpflanzen überleben es also, wenn Sie bei einem vollen Terminkalender mal das Gießen vernachlässigen.
Auch der Drachenbaum verzeiht es, wenn man im Arbeitsstress mal das Wasser vergisst. Er mag aber keine Zugluft und Temperaturen unter 18 Grad Celsius, so die Aktion „Das sichere Haus“.
Übrigens: Pflanzen sind nicht nur eine gute Idee für den Bereich rund um den Schreibtisch. Wer die Möglichkeit hat, kann auch am Haus etwas für ein angenehmeres Raumgefühl tun. Fassadenpflanzen beschatten Außenwände und verbessern das Mikroklima rund ums Gebäude, so die Verbraucherzentrale Sachsen. Dachbegrünungen schützen vor direkter Sonneneinstrahlung - und können Temperaturspitzen abmildern.
Wer welche hat, sollte außerdem tagsüber Rollläden und Markisen nutzen, um die Räume zu verschatten - auch das Arbeitszimmer.
Am heimischen Arbeitsplatz kann man es sich zudem mit einer Wärmflasche bequem machen. Ist die mit kaltem Wasser gefüllt, verschafft sie Abkühlung, wenn der Kopf raucht.
Ein echter Vorteil des Homeoffice bei hohen Temperaturen: Sie können Ihre Füße ganz ungeniert unter dem Schreibtisch in ein kühlendes Fußbad stecken - oder Arme und Beine mit frischem Wasser besprühen.
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