Auszeichnung für Hans Herold: Der Ipsheimer CSU-Politiker wurde vor kurzem in München mit der Kommunale Verdienstmedaille in Silber bedacht. Die Ehrung des ehemaligen Landtagsabgeordneten nahm Bayerns Innenminister Joachim Herrmann vor.
Mit der Medaille werden Herolds „langjährige herausragende Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung“ gewürdigt, hieß es in einer Pressemitteilung des Ministeriums. Denn neben seiner Tätigkeit als Mitglied des Landtags (MdL) war und ist der Ipsheimer seit vier Jahrzehnten auch auf kommunaler Ebene aktiv.
Das Innenministerium hob Herolds „herausragendes Engagement für die Entwicklung seiner Heimat“ hervor. Auch in seiner 20-jährigen Tätigkeit als Landtagsabgeordneter – von 2003 bis 2023 – habe er die Belange des Landkreises Neustadt/Aisch-Bad Windsheim fest im Blick gehabt. Nicht von ungefähr war Herold als MdL bei den Kommunen im hiesigen Kreis wegen seines Einsatzes für die örtlichen Belange über die Parteigrenzen hinweg hoch geschätzt.
Bereits als Marktgemeinderatsmitglied von 1984 bis 1996 und in den anschließenden zwölf Jahren als Bürgermeister in Ipsheim hat sich Hans Herold große Verdienste erworben, hieß es in der Würdigung des Ministeriums. Unmittelbar nach Amtsantritt habe Herold zahlreiche Bau- und Sanierungsmaßnahmen als Entwicklungsziele in Ipsheim definiert. Diese wurden dank der nachdrücklich verfolgten Aufnahme der Gemeinde in Programmteile der Städtebauförderung realisiert.
Dazu zählen unter anderem die Außensanierung des denkmalgeschützten Rathauses, die Instandsetzung und neue Funktionalität des historisch und baukulturell bedeutsamen „Kastenbaus“ aus dem 16. Jahrhundert und die Revitalisierung zahlreicher Gemeindeplätze. Herolds Wirken in der Marktgemeinde habe zu einem Mehr an Lebensqualität geführt; Ipsheim habe eine stete Weiterentwicklung hin zu einem beliebten Fremdenverkehrsort erfahren.
Seit 2008 bereichere Herold die Arbeit des Kreistags, seit 2014 sogar als stellvertretender Landrat, hieß es zudem. Gewürdigt wurde zudem seine intensive Mitarbeit im Planungsausschuss des Regionalen Planungsverbandes Westmittelfrankens und im Kreisausschuss.
Auch als Landtagsabgeordneter sei Herold „ein engagierter Fürsprecher seiner Heimatregion“ geblieben; er unterstützte die Kommunen „in grundsätzlichen Fragen der Bewältigung von Strukturwandel und demografischer Entwicklung tatkräftig“.