Für den Frankenwein auf Achse: Treffen der Weinprinzessinen in Iphofen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 07.12.2024 07:00

Für den Frankenwein auf Achse: Treffen der Weinprinzessinen in Iphofen

Fototermine beherrschten einst den Alltag der Weinprinzessinnen aus dem Kitzinger Hofstaat, dem Oberen Ehegrund, dem Weinparadies und der mittelfränkischen Bocksbeutelstraße. (Foto: Gerhard Bauer)
Fototermine beherrschten einst den Alltag der Weinprinzessinnen aus dem Kitzinger Hofstaat, dem Oberen Ehegrund, dem Weinparadies und der mittelfränkischen Bocksbeutelstraße. (Foto: Gerhard Bauer)
Fototermine beherrschten einst den Alltag der Weinprinzessinnen aus dem Kitzinger Hofstaat, dem Oberen Ehegrund, dem Weinparadies und der mittelfränkischen Bocksbeutelstraße. (Foto: Gerhard Bauer)

20 Jahre haben sie sich nicht gesehen, vielleicht einmal telefoniert: Die Rede ist von den Weinprinzessinnen der Jahre 2000 bis 2007. Grund genug für Julia Then (geborene Schloßnagel, Weinprinzessin in Repperndorf 2003 bis 2007) und Theresa „Resi“ Forster (Sulzbacher, Rödelsee 2005 bis 2007) sich einmal um ein Treffen zu bemühen.

Marie-Sabin Howard (geb. Haas, Buchbrunn 2004-2006) entwarf einen Steckbrief, der an 90 ehemalige Kolleginnen aus dem Kitzinger Hofstaat, der Mainschleife, dem Weinparadies im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad WIndsheim und dem Würzburger Landkreis verschickt wurde. „Wir haben rund ein Drittel nicht erreicht“, so Julia Then beim Treffen auf dem Winzerhof Emmerich in Iphofen, wo Silvia Emmerich (Seinsheim 2005) das Treffen vorbereitet hatte.

Umfangreiche Fotoalben

Von den angeschriebenen ehemaligen Hoheiten sagte ein Drittel zu, insgesamt kamen 33 Steckbriefe zurück. Dann stand das Treffen an. Dass es da viel zu erzählen gab, lag auf der Hand. Die zur Amtszeit angelegten oft umfangreichen Fotoalben machten die Runde, „schau mal da“ waren die meist gehörten Worte. Wiedersehensfreude und Erzählungen über den weiteren Weg prägten den Tag, an dem es Kaffee und Kuchen, und natürlich auch Wein gab.

Aus einigen wurden sogar Königinnen

Während Mitorganisatorin Theresa bei der Polizei arbeitet und Marie-Sabin selbstständige Fotografin ist, arbeitet Julia Then – seinerzeit bekannt als singende Weinprinzessin – heute in der Tourist-Info in Kitzingen – jener Einrichtung also, die sie noch zu ihrer eigenen Amtszeit mit all den Terminen ausgestattet hatte.

Einige der Hoheiten brachten es als Repräsentantinnen der Weine ihrer Region sogar zu Weinköniginnenehren. Darunter ist auch Eva Dinkel (Barthelme, Gaibach 2004 bis 2006, Weinkönigin 2007 bis 2008). Sie arbeitet heute als Maschinenbautechnikerin und wohnt in Nordheim am Main. Anna Baumann (Saum, Großlangheim 2005 bis 2007) studierte Multimedia und Kommunikation und wohnt weiterhin in Großlangheim. Auch sie repräsentierte ihre weinfränkische Heimat 2009/2010 mit der Königinnenkrone. Eva Steindorf (Escherndorf 2000 bis 2004) ist Diplombetriebswirtin und wohnt in Escherndorf. Ihre Amtszeit als Weinkönigin war 2005/2006.

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Kurzfristig abgesagt

Kurzfristig absagen musste Lisa Schwitalla (Schmitt, Großlangheim 2002 bis 2004, Weinkönigin 2004/2005), die heute als Ärztin an der Klinik Kitzinger Land arbeitet.

Das Wiedersehen war Anna-Lena Nenning (Lang, Mainstockheim 2002 bis 2004) die weiteste Anreise wert, nämlich die aus München. Dort arbeitet sie als Krankenschwester und hat mit Mann und drei Kindern auch ihren Lebensmittelpunkt gefunden.

Der Nachmittag war bereits fortgeschritten als jenes Ereignis auf dem Programm stand, was bereits die Amtszeiten aller Anwesenden geprägt hatte: das Erinnerungsfoto. Dabei zeigte sich: Die Ex-Hoheiten hatten nix verlernt.


Von Gerhard Bauer
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