Die Plakate sind aufgehängt, die Flyer verteilt und der Aufbau des Festzeltes ist angelaufen. Damit sind die Vorboten des Bad Windsheimer Frühlingsfestes nicht mehr zu übersehen. Gefeiert und geschlemmt wird auf dem Festplatz am Schießwasen ab Samstag, 19. April, bis einschließlich Sonntag, 27. April. Geboten wird Neues und Bewährtes.
So setzt das Team des Eventmanagements der Kur-, Kongress- und Touristik GmbH (KKT), das für die Organisation des Frühlingsfestes verantwortlich ist, seine Zusammenarbeit mit dem Festwirt Thomas Ullrich fort. „Wir freuen uns, einen solchen verlässlichen Partner an unserer Seite zu haben. Das ist ein Glücksfall“, betont KKT-Geschäftsführerin Birgit Grübler. Die Kooperation sei „konstruktiv, fair und unkompliziert“. Davon würden beide Seiten profitieren.
Und damit das allgemeine Programm im Festzelt zum Angebot der Speisen passt, hat man intensiv kommuniziert und sich abgestimmt. Das spiegelt sich beispielsweise am Familientag wider, an dem es extra für die jüngsten Gäste schmackhaftes Slush-Eis gibt, das in seiner Konsistenz ein bisschen wie Schneematsch ist. Außerdem gibt es Nuggets mit Pommes.
Für den Seniorentag, der nun nicht mehr Seniorentag heißt, sondern unter dem Motto „Kaffeeklatsch und Kabarett“ steht, ist der Festwirt dem Wunsch nach kleineren Portionen entgegengekommen. „Wir haben uns unter anderem mit dem Seniorenrat der Stadt Bad Windsheim zusammen gesetzt und abgefragt, was man sich in Bezug auf das Speisenangebot wünschen würde“, erklärt Daniela Übler, die gemeinsam mit Jochen Schauer für die städtischen Veranstaltungen im KKT-Team zuständig ist.
Dabei sei klar kommuniziert worden, dass die Mengen nicht allzu üppig ausfallen müssten. Deswegen gibt es nun am Dienstag, 22. April, „Mini-Schäufele mit Kloß und Salat“ sowie „Eine Bratwurst mit Kraut und Brot oder Kartoffelsalat“.
Neu ist zudem „Bürgermeister's Abendtreff“, zu dem Bad Windsheims Bürgermeister Jürgen Heckel am Donnerstag, 24. April, ab 18 Uhr einlädt. Er wird die Weinkönigin Lara Schönleben begrüßen, die ihren Königinnenwein präsentieren wird. Wer mag, kann diesen anschließend verkosten.
Damit das Frühlingsfest friedlich und vor allem sicher ablaufen kann, hat sich das KKT-Team mit anderen Akteuren besprochen, wie beispielsweise der Polizei, dem städtischen Ordnungsamt, Bürgermeister, Feuerwehr und dem eigens engagierten Sicherheitsdienst. Ein solcher war bislang nur für das Bad Windsheimer Altstadtfest engagiert worden. KKT-Geschäftsführerin Birgit Grübler schätzt die Sicherheitsfirma aus Rothenburg ob der Tauber sehr, mit der man ihr zufolge bereits gute Erfahrungen gemacht habe. „Die Mitarbeiter waren immer präsent, sie haben sich aber so dezent im Hintergrund gehalten, dass sie nicht aufgefallen sind“, sagt sie.
Ein besonderer Dank des gesamten KKT-Teams geht insbesondere an die Polizei. „Wir haben im Vorfeld des Frühlingsfestes sehr konstruktiv mit den Beamten zusammen gearbeitet, sie waren für uns jederzeit ansprechbar“, so Jochen Schauer. So sei letztlich ein intensives Sicherheitskonzept erstellt worden, um den Schutz der Gäste garantieren zu können.
Das beinhaltet unter anderem das Aufstellen von Betonsteinen. Damit soll verhindert werden, dass jemand wie beim Magdeburger Weihnachtsmarkt ungehindert auf den Platz fahren kann. Dass diese Betonsteine optisch nicht allzu attraktiv seien, verstehe sich Grübler zufolge von allein. Doch sie seien zwingend notwendig. „Wir machen das, um den Gästen eine bestmögliche Sicherheit bieten zu können.
Der Flyer mit dem detaillierten Programm liegt bereits an zahlreichen Orten innerhalb Bad Windsheims aus. Neu darin ist eine Übersichtskarte des Festgeländes. Dazu habe es bereits zahlreiche positive Rückmeldungen gegeben. Schnell und unkompliziert kann man sich anhand der Karte orientieren.
Darin eingezeichnet sind unter anderem das Festzelt, das Geisterlaufhaus, der Sweety-Star, der Babyflug, und das Kinder-Karussell, außerdem der Autoscooter und der Kinderkettenflieger. Auch die Anordnung der übrigen Stände mit kulinarischen Angeboten ist zu finden. So wird es Pizza und Crepes geben, Burger, Spiralkartoffeln, Flammkuchen, und eine Fischbraterei ist auch dabei.
Die Barrierefreiheit hatte das KKT-Team bei der Planung diesmal besonders im Blick. Barrierefreie Toiletten gibt es wieder, und auch das Festgelände selbst wird heuer nahezu komplett barrierefrei sein. Damit das gelingen kann, hat man sich eine Alternative zu den bisherigen Abdeckungen der vielen Kabel überlegt, die auf dem Areal verlegt werden müssen. Denn die normalen Kabelbrücken stellen zum Beispiel für Rollstuhlfahrer ein schier unüberwindbares Hindernis dar. Nun soll es spezielle Rampen geben, die das Überqueren erleichtern.
Weil der Frühling sich zwar schon mit steigenden Temperaturen von seiner besten Seite zeigt, es aber abends noch immer kühl wird, ist das Festzelt wieder beheizbar. Gut angekommen waren Daniela Übler zufolge die Stoffbahnen, die unters Dach des Festzeltes gespannt worden waren und für ein stimmungsvolles Ambiente sorgten. Deswegen soll dies künftig zur Standard-Ausstattung des Festzeltes werden. Genauso wie es bereits die Blumen-Dekoration ist, für die jedes Jahr aufs Neue die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei sorgen.