Forklift-WM: Staplerfahrer aus Rothenburg und Windsbach holen Weltmeistertitel | FLZ.de

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Veröffentlicht am 03.11.2025 15:35, aktualisiert am 03.11.2025 16:01

Forklift-WM: Staplerfahrer aus Rothenburg und Windsbach holen Weltmeistertitel

Das deutsche Nationalteam wurde Forklift Team World Champion. (Foto: Bert Willer)
Das deutsche Nationalteam wurde Forklift Team World Champion. (Foto: Bert Willer)
Das deutsche Nationalteam wurde Forklift Team World Champion. (Foto: Bert Willer)

Zum 20. Mal trafen sich die weltweit besten Staplerfahrerinnen und -fahrer zum Forklift World Championship in Aschaffenburg. Zu dieser Elite gehören auch Tina Föhre-Scheller aus Rothenburg und Jörg Klößinger aus Windsbach, beide aus dem Landkreis Ansbach. Mit dem deutschen Nationalteam holten sie den Weltmeistertitel 2025.

„Das bedeutendste Staplersport-Event der Welt” nennt Staplercup das Turnier in einer Pressemitteilung. Über 50.000 Fans haben den rund 130 Teilnehmenden vor Ort oder im Livestream zugeschaut, wie sie Stapler oder andere Flurförderzeuge durch verschiedene Parcours steuern. Zehn Nationen sind dieses Jahr in der Teamkategorie angetreten. Belgien, China, die Slowakei und auch Deutschland galten dabei als „Stapler-Schwergewichte”.

Spannung bis zum Schluss

Im Finale standen sich Deutschland und die Niederlande gegenüber. Die Herren der Teams mussten einen vier Meter hohen Pokal zusammensetzen und diesen über die Kaup HeroRamp –eine Stahlwippe – ins Ziel bringen. Die Niederländer waren zunächst schneller. Doch auf der HeroRamp stürzte ihr Pokal ein. Der deutsche Schlussfahrer Jörg Klößinger konnte somit den Titel für Deutschland einfahren.

Im Gespräch mit der FLZ erzählt Tina Föhre-Scheller, dass sie Klößinger von außen Anweisungen gegeben habe, als er über die Wippe fahren musste. Dies sei ziemlich knifflig, da man den Kipppunkt genau bestimmen müsse. Doch ihr Teamkollege „hat es gerockt”, sagt sie stolz. „Wir waren ein geniales Team und haben super zusammengearbeitet.”

Teamwork ist wichtig

Die Nationalteams bestehen aus den zwei besten Frauen und den zwei besten Männern einer Nation. An der Weltmeisterschaft müssen sie zum ersten Mal zusammenarbeiten. Man müsse laut Föhre-Scheller aufeinander zugehen und Positionen verteilen. „Jeder Posten ist wichtig”, erklärt sie. So können Schwächen innerhalb des Teams ausgeglichen werden. „Wenn alle an einem Strang ziehen, ist man echt stark”, fasst sie zusammen.

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In der Einzelkategorie konnte die Rothenburgerin ihren Titel als Weltmeisterin nicht verteidigen. Dies sei zwar enttäuschend, doch „Wir sind eine große Familie dort. Jeder gönnt es dem anderen”, sagt sie. Bei der Weltmeisterschaft 2026 möchte sie wieder dabei sein – dafür müsse sie sich neu qualifizieren.

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