Eine Scheune an der Ruppersdorfer Straße in Rügland war am Wochenende das Mekka für Flohmarktliebhaber und Freunde von Secondhand-Waren. Der Verein Charity-Floh hatte aus Anlass der Rügländer Kirchweih wieder einen Flohmarkt organisiert. Und der kam gut an.
Die Vorsitzende Monika Preimel-Endlich schätzt, dass mehr als 1000 Besucher im Lauf des Wochenendes kamen, um die gebrauchten Gegenstände zu besichtigen, aber auch zu kaufen. Das angepeilte Ziel von Einnahmen in Höhe von mehr als 10.000 Euro werde erreicht, gab sich Preimel-Endlich noch während des Flohmarktes zuversichtlich.
Schon vor dem offiziellen Verkaufsstart am Samstagvormittag hatte sich, so berichtete sie, eine lange Schlange von Interessierten gebildet, weil alle unter den Ersten sein wollten. Wie in den Vorjahren gab es vor allem Porzellan, Geschirr und Glaswaren, aber auch Secondhand-Kleidung und Schmuck sowie viele Deko-Artikel zu kaufen.
Die Waren stammen aus Haushaltsauflösungen, aber auch aus Spenden, berichtete Preimel-Endlich. Zusammen mit 22 ehrenamtlichen Helfern hatte sie in der vergangenen Wochen die Waren aufgebaut und den Verkauf organisiert.
Der Verein Charity-Floh hat derzeit 50 Mitglieder. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, mit den Märkten Geld zu erwirtschaften, das für soziale und karitative Zwecke gespendet wird. Von dem Erlös des Marktes zur Kirchweih wird die Hälfte an das Kinderheim Kastanienhof in Ansbach gespendet. Den Rest bekommen der Verein Feuerkinder Tansania und eine Schule in Guatemala. Die Besucher des Flohmarkts wurden auch mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Der nächste Charity-Floh-Markt findet am 7. und 8. Dezember jeweils von 11 bis 17 Uhr in der Scheune statt.