12.000 Quadratmeter eines Stoppelackers nördlich von Rappoldshofen (Gemeinde Gerhardshofen) im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim sind am Dienstagnachmittag in Brand geraten. Die Löscharbeiten dauern teils noch an. Die Situation vor Ort war zeitweise nicht ungefährlich.
Alarmiert worden war gegen 14.46 Uhr, erklärt Rainer Weiskirchen, Pressesprecher der Feuerwehren im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, im Gespräch mit der FLZ. Ein zunächst gemeldeter brennender Mähdrescher war vor Ort nicht zu finden. Beim Anfahren der Einsatzstelle war schon von weitem der Rauch zu sehen.
Wie Weiskirchen erklärt, hätte die Situation durchaus brenzlig werden können. In unmittelbarer Nähe steht nämlich die Mess- und Regelanlage Reinhardshofen. Durch sie werden größere Gasleitungen in kleinere Abschnitte weitergeleitet. Die Einsatzkräfte erkannten die Gefahr rasch und brachten die Situation schnell unter Kontrolle. So konnte verhindert werden, dass sich das Feuer in Richtung der Anlage ausbreitet, so Weiskirchen.
Einige Bereiche werden noch eine Zeit lang bewässert, beispielsweise Straßengräben oder Gebüsch. Auf dem Acker selbst sind die Landwirte mit den Grubbern unterwegs und ziehen mit ihnen Schneisen, um das Weiterlaufen des Feuers zu verhindern. Auch fünf Pumptankwagen von Landwirten stehen zur Verfügung.
Ausgerückt waren zunächst die Feuerwehren Gerhardshofen, Gutenstetten, Rockenbach und Bergtheim, später wurden Dachsbach und Neustadt/Aisch nachalarmiert. Das Bayerische Rote Kreuz war mit einem Rettungswagen vor Ort und auch die Polizei rückte an. Einsatzleiter war der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Gerhardshofen, Christian Haßler.