Feuchtwanger Martinimarkt trotzt Regen: Kulinarik, Wildkunde und Falken | FLZ.de

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Veröffentlicht am 02.11.2025 20:30

Feuchtwanger Martinimarkt trotzt Regen: Kulinarik, Wildkunde und Falken

Ein Hingucker waren die beiden Falken, mit denen Luka und Burkhard Hellmann vom Schillingsfürster Greifvogel- und Eulenpark „Wilder Wald” unterwegs waren. (Foto: Jasmin Kiendl  )
Ein Hingucker waren die beiden Falken, mit denen Luka und Burkhard Hellmann vom Schillingsfürster Greifvogel- und Eulenpark „Wilder Wald” unterwegs waren. (Foto: Jasmin Kiendl )
Ein Hingucker waren die beiden Falken, mit denen Luka und Burkhard Hellmann vom Schillingsfürster Greifvogel- und Eulenpark „Wilder Wald” unterwegs waren. (Foto: Jasmin Kiendl )

Das Wetter hätte es am Sonntag durchaus besser meinen können mit dem traditionellen Martinimarkt in Feuchtwangen. Doch trotz mal mehr, mal weniger Regen herrschte am frühen Nachmittag auf dem Marktplatz sowie in der Unteren Torstraße reges Treiben.

Vor allem an den Verkaufsständen war einiges los, wollten sich doch viele Besucherinnen und Besucher mit Wildbret von den Jägern, Räucherwaren von den Fischern oder Honig von den Imkern eindecken. Der Obst- und Gartenbauverein wiederum offerierte etwa heißen Apfel- oder Quittenpunsch. Eine internationale Note erhielt das kulinarische Angebot durch Empanadas – das sind gefüllte Teigtaschen – und eine große Auswahl an Antipasti.

Gestecke und Gewürze

Bei den Fierantinnen und Fieranten gab es zum Beispiel von Hand gefertigte Kuscheltiere und Dekorationsobjekte aus Holz, Gestecke, Strümpfe und Wolle, sowie Gewürze und Schmuck. Die jüngsten Gäste drehten auf einem Karussell ihre Runden.

Der Vorsitzende der Jägervereinigung Feuchtwangen, Jürgen Engelhardt, hieß die Besucherinnen und Besucher willkommen und lud sie dazu ein, das umfangreiche Informationsangebot rund um Wild und Fisch zu nutzen. Während in einem Wasserbecken und mehreren Aquarien heimische Fischarten präsentiert wurden, waren in einem „Wildmobil“ viele präparierte Tiere ausgestellt. Weitere Präparate wurden in einem aufwendig gestalteten Zelt in ihrem natürlichen Lebenstraum gezeigt.

Markierungsbänder wurden verteilt

Besonders wichtig sei es den Mitgliedern der Jägervereinigung, für richtiges Verhalten nach Wildunfällen zu sensibilisieren, erklärte Engelhardt. So wurden Markierungsbänder verteilt, die in unmittelbarer Nähe des Unfallorts angebracht werden können, damit verletztes Wild schnellstmöglich gefunden und von seinem Leid erlöst werden kann.

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Ein Hingucker und ein beliebtes Fotomotiv waren die beiden Falken, mit denen Luka und Burkhard Hellmann vom Greifvogel- und Eulenpark „Wilder Wald“, der bald von Schillingsfürst nach Schloss Virnsberg umzieht, unterwegs waren. Burkhard Hellmann erzählte über die Jagd mit Greifvögeln. Aufhorchen ließ ein Detail: Falken können auf eine Geschwindigkeit bis zu 324 Kilometer in der Stunde kommen.

Interesse an Stöberhundgruppe

Auf Interesse stieß auch die Vorstellung der Stöberhundgruppe Frankenhöhe. Die Besucherinnen und Besucher erfuhren unter anderem, welche Hunderassen sich für welche Aufgaben bei der Jagd eignen, und wie eine Drückjagd abläuft. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Jagdhornbläser.

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