Feuchtwanger Bürgeramt zieht um: Eröffnung am 28. Juli | FLZ.de

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Veröffentlicht am 23.06.2025 09:00

Feuchtwanger Bürgeramt zieht um: Eröffnung am 28. Juli

Bei einem Ortstermin auf der Baustelle machten sich die Mitglieder des Haupt- und Personalausschusses des Feuchtwanger Stadtrats ein Bild vom neuen Standort des Bürgeramts im ehemaligen Landratsamt an der Hindenburgstraße. Bürgeramtsleiter Thomas Schmidt (Mitte, weißes T-Shirt) erläuterte Einzelheiten. (Foto: Jasmin Kiendl)
Bei einem Ortstermin auf der Baustelle machten sich die Mitglieder des Haupt- und Personalausschusses des Feuchtwanger Stadtrats ein Bild vom neuen Standort des Bürgeramts im ehemaligen Landratsamt an der Hindenburgstraße. Bürgeramtsleiter Thomas Schmidt (Mitte, weißes T-Shirt) erläuterte Einzelheiten. (Foto: Jasmin Kiendl)
Bei einem Ortstermin auf der Baustelle machten sich die Mitglieder des Haupt- und Personalausschusses des Feuchtwanger Stadtrats ein Bild vom neuen Standort des Bürgeramts im ehemaligen Landratsamt an der Hindenburgstraße. Bürgeramtsleiter Thomas Schmidt (Mitte, weißes T-Shirt) erläuterte Einzelheiten. (Foto: Jasmin Kiendl)

Wenn der Umzug planmäßig verläuft und auch technisch alles funktioniert, wollen die Mitarbeitenden des Bürgeramts der Stadt Feuchtwangen ihre Klientinnen und Klienten am Montag, 28. Juli, erstmals am neuen Standort im ehemaligen Landratsamt an der Hindenburgstraße empfangen. Das teilte Leiter Thomas Schmidt der FLZ mit.

Bei einem Ortstermin auf der Baustelle machten sich nun die Mitglieder des Haupt- und Personalausschusses sowie Mitarbeitende der Stadtverwaltung ein Bild von den neuen Räumlichkeiten im ersten Obergeschoss des Gebäudes, die die Kommune anmieten wird.

Nach fast 30 Jahren wären auch im bisherigen Bürgeramt im Rathaus Sanierungsarbeiten angestanden, berichtete Thomas Schmidt. Mit dem Umzug in das ehemalige Landratsamt ergeben sich unter anderem auch aufgrund der größeren Fläche erhebliche Verbesserungen – sowohl für die Mitarbeitenden als auch für die Kundschaft. Arbeitsprozesse könnten zeitgemäß gestaltet werden, betonte Bürgermeister Patrick Ruh.

Barrierefreier Zugang dank Aufzug

Es gibt insgesamt zwölf Arbeitsplätze, hauptsächlich in Zweierbüros, wie Schmidt weiter informierte. An der Hindenburgstraße zu finden sind künftig das Bürgeramt mit Standesamt – wobei es am neuen Standort kein Trauzimmer gibt – und die Verkehrsüberwachung, die zuständig ist für den ruhenden und den fließenden Verkehr.

Die Räume im zweiten Obergeschoss sind über einen Außenaufzug barrierefrei zu erreichen. Für Menschen mit Behinderung sind zwei Parkplätze vorhanden sowie im Gebäude eine entsprechende Toilette.

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Außerdem wies der Leiter des Bürgeramts darauf hin, dass es eine Anmeldesäule – erstmal nur für Termin-, später auch für Spontankundschaft – sowie ein Ticket- und Aufrufsystem geben wird. Neu eingerichtet wird ein Informationsschalter. Dort können kurze Dienstleistungen – beispielsweise die Abholung von Personalausweisen oder die Abgabe von Antragsformularen – erfolgen sowie Termine vereinbart werden und die Spontankundschaft kann sich anmelden.

Mitarbeitende waren bei der Planung eingebunden

Des Weiteren wird im Eingangsbereich eine Servicebox installiert, die ähnlich wie eine Packstation der Deutschen Post funktioniert. Wenn gewünscht, können in der Box Dokumente deponiert werden, die dann außerhalb der Sprechzeiten abgeholt werden können. Der genaue Abholzeitraum werde aber erst noch festgelegt, so Schmidt.

Die neuen Räumlichkeiten wurden nach den Vorstellungen der künftigen Nutzerinnen und Nutzer gestaltet, erklärte Eigentümer und Vermieter Georg Habelt aus Dinkelsbühl, der zusammen mit Daniel Biewald von ATB Architekten Dinkelsbühl beim Ortstermin anwesend war. Schmidt ergänzte, dass die Mitarbeitenden bei der Planung eingebunden waren.

Lob für konstruktive Zusammenarbeit

Bürgermeister Ruh und Habelt merkten an, dass bei den Arbeiten in dem denkmalgeschützten Gebäude das ein oder andere Mal Kompromisse mit dem Landesamt für Denkmalschutz gefunden werden mussten. Habelt lobte die konstruktive Zusammenarbeit mit Schmidt, was dieser nur zurückgeben konnte.

Aus Sicht von Rathauschef Ruh ist das Modell, dass die Stadt Räumlichkeiten in einem Gebäude anmietet, das ein privater Investor erworben hat, saniert und umbaut, in diesem Fall eine „sehr gute Lösung“. Auch vor dem Hintergrund der Entlastung des städtischen Haushalts.

Neuer Sitzungssaal geplant

Mit dem neuen Bürgeramt-Standort an der Hindenburgstraße würden dort die Strukturen gestärkt und die Frequenz erhöht, sagte der Bürgermeister im Gespräch mit der FLZ. Er sei aus der Bevölkerung immer wieder gefragt worden, warum das Bürgeramt nicht ins Alte Rathaus am Marktplatz umziehe, berichtete Ruh. Doch in dem Gebäude sei zu wenig Platz vorhanden.

Gibt es denn schon Ideen, wie die Räumlichkeiten des „alten“ Bürgeramts im Rathaus künftig genutzt werden könnten? „Ja, die gibt es“, erklärte Ruh gegenüber der FLZ. Der Stadtrat habe zugestimmt, Planungen weiterzuverfolgen, um dort einen barrierefrei zugänglichen großen Sitzungssaal einzurichten.

Öffnungszeiten des Bürgeramts

Geöffnet ist das Bürgeramt für Spontan- und Terminkundschaft montags und mittwochs jeweils von 8 bis 12.30 Uhr sowie dienstags und donnerstags jeweils von 8 bis 12.30 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr. Spezielle Terminvereinbarungen sind laut Schmidt montags und mittwochs jeweils von 14 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12.30 Uhr möglich.

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