Feiertag und Ferien: Volle Autobahnen vor allem an einem Tag | FLZ.de

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Veröffentlicht am 28.09.2026 14:20

Feiertag und Ferien: Volle Autobahnen vor allem an einem Tag

Bundesweit wird vor allem zum Start des Wochenendes mit viel Verkehr und zahlreichen Staus gerechnet. (Foto: dpa-infografik GmbH/dpa-tmn)
Bundesweit wird vor allem zum Start des Wochenendes mit viel Verkehr und zahlreichen Staus gerechnet. (Foto: dpa-infografik GmbH/dpa-tmn)
Bundesweit wird vor allem zum Start des Wochenendes mit viel Verkehr und zahlreichen Staus gerechnet. (Foto: dpa-infografik GmbH/dpa-tmn)

Wer am kommenden Wochenende (2. bis 4. Oktober) auf die Autobahn will, sollte beachten: Durch den Tag der Deutschen Einheit am Samstag (3. Oktober) werden sich die Autobahnen vor allem am Freitag mehr als üblich füllen. Der Auto Club Europa (ACE) rechnet dann bundesweit mit einem sehr hohen Verkehrsaufkommen und vielen Staus.

Denn zum einen können Wochenendeinkäufe feiertagsbedingt nicht erst am Samstag gemacht werden, viele dürften diese auf den Freitag legen - was auch Auswirkungen auf die Autobahnen um die Ballungszentren haben kann.

Und zum anderen gibt es auch viele Berufspendler, die auch daher so früh wie möglich in den Feierabend starten wollen und dann auf Reisende treffen, die sich auf den Weg in den Urlaub machen: Denn in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland beginnen die Herbstferien, was wieder zusätzlich den Reiseverkehr anfacht. So ist auch ohne langes Wochenende mancherorts und vor allem Freitag die Staugefahr sehr hoch. Ruhiger wird es laut ACE erst in den Abendstunden.

Feiertagsverkehr und regional Feste sorgen für volle Straßen

Am Samstag fällt zwar der Einkaufsverkehr weg. Allerdings machen sich weiter viele auf den Weg - etwa in den Alpenraum und an die Küsten von Nord- und Ostsee. Viel Trubel erwartet der ACE gerade am Vormittag bis in den frühen Nachmittag.

Auf dem untergeordneten Straßennetz rund um Naherholungsgebiete ist zudem Ausflugsverkehr unterwegs, insbesondere bei gutem Wetter. Das gilt auch für den Sonntag. Besonders bei schönem Herbstwetter muss auch mit vielen Ausflüglern rund um die Erholungsgebiete gerechnet werden, sodass reger Verkehr auch nicht nur die Fernstraßen zeitweise belasten wird. Die Rückreisewelle sorge dann jeweils am späten Nachmittag bis in den Abend hinein für volle Straßen, so der ADAC aus München.

Stichwort München: Dort endet am Wochenende das Oktoberfest, was rund um die bayerische Landeshauptstadt noch einmal ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und einen stark ausgelasteten öffentlichen Nahverkehr zur Folge haben dürfte. Als weiteres großes Volksfest in Süddeutschland sorgt der Cannstatter Wasen in Stuttgart regional für mehr Verkehr.

Die gute Nachricht fürs Wochenende am Ende: „Die Staulängen dürften aber bei Weitem nicht die Dimensionen des Sommers erreichen“, so der ADAC. 

Baustellen und Vollsperrungen sorgen für Verzögerungen

Allerdings nimmt die Bautätigkeit auf den Autobahnen noch einmal zu; aktuell zählt der ADAC 1.060 Baustellen, die den Verkehrsfluss erschweren. Eingebremst wird er auch durch geplante Vollsperrungen, etwa auf einigen Abschnitten der A1, der A29, der A36 und der A40. Zwar sind Umleitungen ausgeschildert, aber es dürfte manchmal einfach länger als erwartet dauern.

Beide Verkehrsclubs erwarten zwischen Freitag und Sonntag in den Ballungsräumen bundesweit, auf den Strecken von und zu den deutschen Küsten sowie auf folgenden Autobahnen mehr Verkehr und Staus (oft in beiden Richtungen):

Auch in Österreich und in der Schweiz kann es wieder voller werden

Auch im benachbarten Ausland kann der Reiseverkehr „zeitweise lebhaft“ sein, schätzt der ADAC die Lage ein. So dürfte es so einige in die Wanderregionen in den Bergen ziehen. Das macht sich dann in Österreich und in der Schweiz vor allem auf den Transitrouten bemerkbar.

Laut ADAC sind in Österreich insbesondere folgende Strecken staugefährdet:

  • A 1 (Westautobahn)
  • A 9 (Pyhrnautobahn)
  • A 10 (Tauernautobahn)
  • A 11 (Karawankenautobahn von und nach Slowenien)
  • A 12 (Inntalautobahn)
  • A 13 (Brennerautobahn von und nach Italien)
  • A 14 (Rheintalautobahn)
  • B 179 (Fernpass)
  • B 197 (Arlberg Bundesstraße)

Diese Routen werden vermutlich in der Schweiz voller

In der Schweiz sind vor allem die A1 (Bern - Zürich - St. Margrethen), die A2 auf der Gotthard-Route zwischen Basel und Chiasso, die A3 zwischen Basel, Zürich und Chur sowie die A13 auf der San-Bernardino-Route betroffen.

© dpa-infocom, dpa:260928-930-756890/1


Von dpa
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