Für die Aktiven der Karnevalsgesellschaft Mönchswaldfüchse in Mitteleschenbach im Landkreis Ansbach hat ihre Lieblingsjahreszeit begonnen. Die Eroberung des „goldenen Gemeindeschlüssels“ und die Präsentation zweier Prinzenpaare setzten bei der traditionellen „Dämmerung“ die ersten Glanzpunkte.
Erwartungsvolle Blicke im Sitzungssaal des Rathauses von Bürgermeister Stefan Bußinger, seiner Stellvertreterin Kerstin Seitz-Knechtlein und einigen Gemeinderäten, als Vorsitzender Andreas Gracklauer mit seinem Stellvertreter Herbert Seitz verkündete: „Wir haben unsere Aufgaben erfüllt. Wir haben zwei Prinzenpaare samt Hofstaat, insgesamt 185 Aktive, die bestens vorbereitet sind, die Faschingssession 2024/2025 in der Mönchswaldgemeinde zu bestreiten.“
Lautstark rückte mit dem Narrenruf „Mönchswaldfüchse Helau“ Präsident Nico Weigelmeier in Begleitung der Prinzengarde und des Elferrates in den Sitzungsraum ein, um öffentlich kundzutun: „In der 58. Session des Karnevalsvereins regieren in der Mönchswaldgemeinde Prinz Roland VI (Roland Hirsch) und ihre Lieblichkeit Kerstin I. (Kerstin Lederer), das Kinder-Prinzenpaar mit Leo I. (Leo Schuster) und Sarah I. (Sarah Wittmann). Ihnen zur Seite steht als Hofmarschall Heiko Lehner, als Adjutant Maximilian Lederer mit den charmanten Hofdamen Jennifer Hirsch, Lorena Lederer, Sandra Lehner und Manuela Gracklauer.
Erfreut darüber, dass so langjährige, erfahrene aktive Mitglieder die Regentschaft für die nächsten 108 Tage übernehmen, zeigte sich der Rathauschef. Bußinger äußerte den Wunsch: „Bringt die Leute zum Lachen, verbreitet bei allen Auftritten für einige Stunden Frohsinn und Heiterkeit.“
Nach einem Sektumtrunk führte der Weg ins Vereinslokal Berg-Café, wo das Narrenvolk die Vorstellung der neuen Prinzregenten erwartete. Andreas Gracklauer begrüßte neben dem Ehrenvorsitzenden Alfons Beyerlein und einigen Ehrensenatoren auch eine große Abordnung vom Patenverein, der KaGe Spalt, mit deren amtierendem Prinzenpaar Nico II. und Laura I. samt Hofstaat.
Das abendfüllende Programm war gespickt mit dem Auftritt von „Showsternchen“ Jule Dörr und der Premiere des frisch einstudierten Gardemarschtanzes 2024 der Prinzengarde. Susi Köstler brachte Stimmung in die Räume und glossierte als „Frau Gundel“ ihr sportliches Hobby, sie äußerte den Wunsch, einmal wie Showstar Helene Fischer auf der Bühne zu stehen und gab Ratschläge, wie die Prinzenpaare die anstehenden Auftritte zu bewältigen haben. Lang anhaltenden Applaus gab es für Susi Köster, die ihr Debüt als Büttenrednerin gab.
Otto Hausmann als Vorsitzender des Ausschusses Brauchtum im Fastnacht-Verband Franken (FVF) nahm mit Unterstützung von Ausschussmitglied Janine Bussinger die Würdigung und Ehrung aktiver Mitgliedern vor, die sich seit Jahren in die Förderung, den Erhalt und in die Pflege fastnächtlichen Brauchtums einbringen. Den Verbandsorden des FVF erhielten Melanie Köppel, Linda Leitner und Martin Hörauf. Den Verdienstorden in Silber des FVF konnte Frederic „Rocky“ Rockefeller in Empfang nehmen.
Die Ehrennadel in Gold erhielten Jennifer Bosch, Kristin Bosch und Elena Meyer. Den Verdienstorden in Silber des Bundes Deutscher Karneval (BDK) bekamen Adelheid (Heidi) Arnold, Manuela Gracklauer und Kerstin Lederer. Die höchste Ehrung, den BDK-Verdienstorden in Gold, nahm Hans Ramspeck in Empfang, der seit 1970 mit Ehrgeiz und Motivation Vorbild und Ansporn sei.
Für die musikalische Gestaltung der „Dämmerung“ sorgte Bernhard Arnold am Keyboard.