In der ersten Jahreshälfte plant die Gemeinde in Sachsen bei Ansbach am Bahnhof den Bau einer Fahrradgarage. In der Anlage gibt es künftig sichere Stellplätze für bis zu 24 Fahrräder.
Der Gemeinderat hatte bereits im April 2023 beschlossen, das Projekt umzusetzen. Die Verwaltung bemühte sich um eine Förderung. Nun gibt es entsprechende Zusagen.
In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates ging es vor allem um die Frage, ob eine oder zwei Garagen bestellt werden sollen. Dies sorgte für Diskussionsstoff. Hintergrund waren unter anderem mögliche Mehrkosten, falls später nachgerüstet werden muss. „Wenn wir merken, dass sie voll ist, können wir guten Gewissens eine zweite bauen“, meinte Bürgermeister Bernd Meyer pragmatisch.
Auch verwies der Rathauschef auf die Fahrradgaragen in Heilsbronn. Dort sei die Anlage mit zwei Garagen bereits im Sommer gebaut worden, werde bislang jedoch kaum genutzt. „Bei dem Parkplatz dachte man auch, er ist viel zu groß, und jetzt parken die Autos bis hinten“, hieß es hingegen aus den Reihen der Räte.
Auch die Frage der Förderung spielte eine Rolle. Die Befürchtung, dass Fördermittel bei einem späteren Ausbau nicht mehr zur Verfügung stehen könnten, wurde von Bernd Meyer entkräftet. „Bis Ende 2027 haben wir die Förderung gesichert.“
Mit Blick auf die aktuellen Anschaffungskosten von rund 43.000 Euro und die jährlichen Betriebskosten von 1500 Euro pro Anlage beschloss der Gemeinderat einstimmig den Bau von zunächst einer Anlage. Es werden 80 Prozent der förderfähigen Kosten übernommen. So beläuft sich der Eigenanteil Sachsens auf circa 6000 Euro. Laut René Walter wird es „sicherlich bis Mai/Juni dauern, bis die Garage steht“.
Diese soll auf den Parkplatz des Bahnhofes gestellt werden. Direkt neben das Einbahnstraßenschild nach der zweiten Einfahrt. Somit werden vier Autoparkplätze wegfallen. Die Fahrradgarage soll mithilfe einer App genutzt werden. Über den Preis einer Tages-, Monats- oder Jahreskarte soll noch einmal gesprochen werden.