Die Gegend erkunden, Menschen treffen, die Umwelt schonen und sich gleichzeitig fit halten: Eine Radtour Altmühl-Mönchswald-Region am Sonntag, 14. September, soll all das vereinen. Die Kommunale Allianz hat dafür so einiges vorbereitet.
Auf einer rund 35 Kilometer langen Strecke können Teilnehmende alle fünf Kommunen besuchen. Hergenommen wird die bestehende Route der Lauschradtour. Am Sonntag sind dann in jedem Ort zwei Stationen vorbereitet. „Verpflegung muss überall sein”, fasst der Weidenbacher Bürgermeister Willi Albrecht zusammen. Außerdem sollen schöne und touristische Orte angefahren werden.
Insgesamt ist für alle Altersklassen etwas geboten, so die Organisatoren. Worauf alle Kommunen geachtet haben: Sie wählten Projekte, die vom Regionalbudget gefördert wurden. „Wir wollen zeigen, wo die Gelder reinfließen”, so Stefan Bach, Bürgermeister in Merkendorf. Der Tag selbst wird zu 80 Prozent von der Arbeitsgemeinschaft für fahrradfreundliche Kommunen in Bayern gefördert.
Die Tour kann am Sonntag individuell abgefahren werden. Die ganze Route oder Teilstücke, mit E-Bike oder ohne Motor – alles ist möglich. Die Route ist leicht zu finden, so die Organisatoren. Teilnehmende können sich an den Lauschtour-Schildern orientieren, sich die Lauschtour App auf das Handy laden oder sich über die App „Komoot” navigieren lassen.
Lieber in einer geselligen Gruppe unterwegs? Um 10 Uhr startet in allen fünf Gemeinden, jeweils vor dem Rathaus, eine geführte Radtour. Rund 20 Personen legen den Weg dann zusammen zurück – geleitet von Freiwilligen aus dem Ort. Dafür ist eine Anmeldung in den Rathäusern nötig.
Jetzt ein Blick auf die Stationen: In Merkendorf wird am Freizeitzentrum Weißbachmühle ein mobiler Pumptrack bereit stehen. Am Kiosk gibt es Snacks und Eis. Außerdem liegt der Alpakalehrpfad in Gerbersdorf auf dem Weg. Die Chancen stehen gut, auch eines der flauschigen Tiere zu sehen, sagt Bürgermeister Bach.
In Wolframs-Eschenbach öffnet die Bäckerei von 11 bis 16 Uhr für Kaffee, Kuchen und Leberkäs-Semmeln. Ein weiterer Stopp ist das Wolframs-Denkmal mit Brunnen in der Altstadt, so Rathauschef Michael Dörr.
Beim historischen Kühlhaus, in Mitteleschenbach gibt es Gegrilltes und Getränke. Bürgermeister Stefan Bußinger kümmert sich außerdem um den Erholungsfaktor: Liegebänke für ein Päuschen stehen bereit, verspricht er. Der nächste Halt ist der Wanderparkplatz „Drei Buchen”.
In Ornbau dreht sich alles um das Anwesen „Altstadt 7”. Im Haus kann die Ausstellung zur Heimatgeschichte beäugt werden. Vor dem Haus steht zwischen 10 und 14 Uhr der ADFC-Ansbach bereit. Wer möchte, kann sich sein Fahrrad direkt vor Ort codieren lassen, erklärt Rathauschef Marco Meier.
Die nächste Stärkung gibt es dann in Weidenbach am Brotbackhaus. Zur Mittagszeit backt der Heimatverein Pizza, im Anschluss auch andere „Schmankerl aus dem Holzofen”. Am Festplatz steht außerdem ein Stand des „Fränkischen WasserRadwegs” bereit.
Eine Belohnung haben sich die Kommunen auch überlegt, erklärt Svenja Schäfer, die als ILEK-Umsetzungsbegleitung beteiligt ist. Direkt auf den Flyern ist ein Gewinnspiel eingebaut. An jeder der Stationen können Teilnehmende sich einen Stempel abholen oder eine Frage beantworten. Wer fünf Felder ausgefüllt hat, kann den Flyer in einem der Rathäuser bis zum 17. September abgeben oder per Mail an amr@cima.de senden. Zehn Gewinne werden dann ausgelost, unter anderem Gutscheine für Gastronomien.
Was die AMR-Verantwortlichen mit der Radtour erreichen wollen: Bürgerinnen und Bürger sollen die Region kennenlernen und entdecken. Außerdem soll der Tag dazu motivieren, das Fahrrad auch im Alltag häufiger zu verwenden.
Die Aktion AMRadelt! findet am Sonntag von 10 bis 17 Uhr statt. Informationen und den Flyer gibt es auf
altmühl-mönchswald.de/aktuelles