Der Wechsel kam sehr gut an: Das Rothenburger Valentinsleuchten ist dieses Jahr vom Burggarten ins Rathaus umgezogen. Organisatorin Brigitte Orf ist zufrieden mit dem Abend und sagt: „Es waren alle recht begeistert.“
Nach vielen Jahren im Burggarten war die Veranstaltung dieses Jahr umgezogen. Die Geschäftsführerin des Stadtmarketing-Vereins erklärt die Beweggründe so: „Wir waren hin- und hergerissen, weil der Burggarten wunderschön ist. Aber wir zittern jedes Jahr wegen des Wetters.” Jetzt wurde sich als Testlauf für die „wettersichere Variante” entschieden.
Es war die richtige Enscheidung laut Orf: „Wir waren wirklich froh, dass wir es im Lichthof und Gewölbe gemacht haben, weil es so windig und ungemütlich war.“ Von den Besucherinnen und Besuchern – es waren über den Abend verteilt grob geschätzt rund 600 – habe es durchwegs positive Resonanz gegeben. Orf sagt dazu: „Es war anders schön. Man kann es fast gar nicht mit dem Burggarten vergleichen.“
Das Gewölbe sei „kuscheliger”, lade eher zum längeren Verweilen und Unterhalten ein. Auf die große Frage, wo das Valentinsleuchten im Jahr 2027 stattfinden wird, lacht Orf und kann noch keine Antwort geben. Innerhalb des Stadtmarketing-Vereins und auch mit der Stadt soll erst einmal Bilanz gezogen werden. Was auf jeden Fall möglichst beibehalten werden soll: Es gab dieses Jahr vier Buden mit Getränken und Essen statt eine. Übrigens hat auch die Weihnachtskrippe im Lichthof für kurze Zeit eine neue Bestimmung gefunden: Die Figuren der Weihnachtsgeschichte wurden eingelagert, sie machten Platz für eine kleine Hochzeitsausstellung samt Brautkleid.