Entspannt ist die Anreise zum Summer-Breeze-Festivalgelände bei Dinkelsbühl-Sinbronn. Im Laufe des Vormittags nahm das Verkehrsaufkommen auf der Staatsstraße 2218 und in der Dinkelsbühler B25-Ortsdurchfahrt zwar zu, doch die Polizei berichtete auf Nachfrage der FLZ auch am Nachmittag von keinen größeren Behinderungen.
Bewährt haben sich die Anreise-Slots nicht nur aus Sicht der Polizei und der Ordnungskräfte der Feuerwehr, die den Verkehr bei der Zufahrt auf das rund 100 Hektar große Gelände regeln, sondern auch bei den Festival-Besucherinnen und -Besuchern. Ohne die Buchung eines solchen Zeitfensters kommt man zwar nicht auf die Campingplätze, dafür entfalle jetzt die Parkgebühr, berichten Metal-Fans.
Um am Dienstag nahtlos mit den Kontrollen auf Black Earth – das ist der Schleusenbereich, den alle Fahrzeuge passieren müssen – starten zu können, durften die ersten Summer-Breeze-Fans schon am Montagabend einfahren. Viele Gruppen verbrachten die Nacht aber auch auf Parkplätzen rund um Dinkelsbühl. Das Warten entlang der Staatsstraße war, anders als in den Jahren vor der Slot-Einführung, nicht mehr erlaubt.
Die Polizei lobt die Abfertigung der Anreisenden in der Kontrollschleuse als „zügig und professionell”. So seien die Wartezeiten relativ kurz. Die Fans befolgten die Anweisungen der Polizei und der Ordnungskräfte geduldig. In diesem Jahr hat die Polizei – die Einsatzleitung für die Verkehrsüberwachung liegt bei der Polizeiinspektion Dinkelsbühl – erstmals eine Drohne im Einsatz.