Die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Schalkhausen helfen in der Not. Aber sie setzen sich auch für die Festkultur in der örtlichen Gemeinschaft ein. Dieses Jahr feiern sie Jubiläum: 150 Jahre Dienst an der Allgemeinheit. In einer Serie stellt die Fränkische Landeszeitung die Feuerwehren in Ansbach vor.
So heißt die Organisation offiziell: Freiwillige Feuerwehr Schalkhausen.
Sie stehen an der Spitze der Feuerwehr: Kommandant ist Gerhard Keil, Stellvertreter Johannes Assenbaum. Als Vorsitzender wirkt Michael Lochmüller und als Stellvertreter Florian Mändlein.
Wann gründete sich die Feuerwehr? Die Feuerwehr gibt es seit 1874. Vom 24. bis 26. Mai feiert sie ihr 150-jähriges Bestehen.
So ist die Mannschaftsstärke ab 18 Jahren: Es sind 77 aktive Mitglieder. Hinzu kommen übrigens 35 passive und 13 fördernde.
So viele Frauen ab 18 sind in der Feuerwehr aktiv: 3. „Wir würden uns einen höheren Frauenanteil wünschen“, teilt sie mit.
Gibt es eine Jugendfeuerwehr? „Wir haben keine Jugendwehr“, heißt es. Das Eintrittsalter sei ab dem vollendeten 18. Lebensjahr.
Diese Fahrzeuge hat die Wehr: Bereit stehen für die Einsatzkräfte in Schalkhausen ein Löschgruppenfahrzeug 10/6, ein Mannschaftstransportfahrzeug sowie drei Tragkraftspritzenanhänger.
Das ist das Einsatzgebiet der Feuerwehr: Die Feuerwehr deckt die Altgemeinde Schalkhausen ab – mit Schalkhausen, Dornberg, Neudorf, Steinersdorf und Geisengrund. Ihr Einsatzgebiet ist gemäß ihren Worten vorwiegend der westliche Teil der Stadt und der angrenzende Landkreis Ansbach.
Das ist das Besondere an der Feuerwehr: „Wir sind eine starke Gemeinschaft unterschiedlicher Menschen“ mit verschiedenen Fähigkeiten, „mit denen wir, gut ausgebildet, unseren Mitbürgern in Notsituationen helfen“, legt sie dar.
Welchen Beitrag leistet die Feuerwehr für die örtliche Gemeinschaft? „Zum einen sind wir immer da, wenn wir gebraucht werden, sei es der Laternenumzug des Kindergartens, die Einholung des Schützenkönigs oder die technische Ausstattung am Weihnachtsmarkt“, führen die Brandschützer aus.
Zum anderen seien sie seit 2007 von Freitag bis Sonntag Ausrichter der Kirchweih Schalkhausen – immer am ersten Juli-Wochenende. Diese wäre, nach dem Schließen der Gasthäuser, Geschichte. „Uns als Feuerwehr ist es wichtig, dass Leute zusammenkommen, um Gemeinschaft zu erleben, beim Feiern oder aktiv als Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann.“