Franziska Mattmann wird zu Beginn der Sitzung des Gemeinderats durch das älteste Ratsmitglied Helmut Heuchel vereidigt. Von der Feuerwehr bekommt sie ein ungewöhnliches Geschenk.
Sie freue sich auf ein positives Miteinander, auf ereignisreiche und spannende Jahre, wolle diese „mit ganz großem Engagement“ angehen und ihre Arbeit darauf ausrichten, dass die Menschen in Mönchsroth stolz auf ihre Heimatgemeinde sind, versicherte sie in persönlichen Worten nach der Vereidigung. Mattmann war zur Nachfolgerin von Edith Stumpf gewählt worden.
Die 29-Jährige dankte ihrer Familie sowie allen, die sie begleitet und unterstützt hätten. Seit ihrer Kandidatur habe sie „tolle Begegnungen erlebt“ und sie hoffe auf einen weiteren intensiven Austausch mit der Bürgerschaft. Eine produktive und fruchtbare Zusammenarbeit auch im Gemeinderat wünsche sie sich zum Wohle der Gemeinde.
Der erste Arbeitstag der neuen Mönchsrother Bürgermeisterin begann am Donnerstagmorgen mit einem Willkommensgruß im Rathaus durch zweiten Bürgermeister Thomas Günzel, den Mitarbeitern des Bauhofs und den beiden Rathausmitarbeiterinnen.
Günzel eröffnete auch die erste Sitzung mit der neuen Rathauschefin. Er freue sich, dass dieser Termin auf so viel Interesse bei der Bevölkerung gestoßen sei.
Den Diensteid nach dem Gesetz über kommunale Wahlbeamte und Wahlbeamtinnen (KWBG) mit dem Treueschwur auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung des Freistaats Bayern schloss Franziska Mattmann mit dem Zusatz „so wahr mir Gott helfe“.
Einstimmig entschied das Gremium außerdem, der ehemaligen Bürgermeisterin Edith Stumpf die Ehrenbezeichnung „Alt-Bürgermeisterin“ zu verleihen. Die künftigen Sitzungstermine werden am ersten Donnerstag im Monat – die nächste Sitzung findet am 7. März statt – beibehalten.
Feuerwehr-Kommandant Jürgen Schmaus überreichte am Ende des öffentlichen Teils – die zahlreichen Zuhörer applaudierten der neuen Bürgermeisterin – eine Sicherheitsweste mit der Aufschrift „Bürgermeisterin Mönchsroth“.