Karakal „Feder” hat das Raubtier- und Exotenasyl in Ansbach für immer verlassen. Für das geschützte Tier ging es in einer Transportbox auf eine 18-stündige Fahrt nach Alicante in Spanien.
In Spanien kommt die Katze in einer Auffangstation der Tierschutzorganisation Animal Advocacy and Protection (AAP) unter. „Sie soll dort drei Katern Gesellschaft leisten”, teilte Manuel Buck, geprüfter Tierpfleger und Vorsitzender des Exotenasyls in Wallersdorf, einem Gemeindeteil von Ansbach, der FLZ mit.
Ziel der Vergesellschaftung sei nicht die Fortpflanzung, sondern, dass alle Tiere bessere Haltungsbedingungen haben. Die Kater in Spanien seinen allesamt kastriert, die Gesellschaft einer Kätzin würde ihnen aber guttun.
Nach dem Auszug des Karakals lebt nun ein Tier weniger im Exotenasyl in Wallersdorf. Die Einrichtung kümmert sich um Wildtiere aus schlechter Haltung oder auch aus Zirkussen. Im August hat der Vermieter dem gemeinnützigen Trägerverein gekündigt.
„Wir suchen immer noch dringend nach einem neuen Grundstück”, sagte der Vorsitzende Manuel Buck gegenüber der FLZ.