Von 1274 bis 1803 war Rothenburg Reichsstadt. Was in dieser Zeitspanne passierte, lässt sich eigentlich nicht zusammenfassen. Und doch gibt es ein Veranstaltungsformat, bei dem Hunderte aktiv mitwirkende Einheimische genau das Jahr für Jahr ziemlich eindrucksvoll schaffen. An diesem Wochenende erlebt es seine nächste Auflage. Und wir sind mit der Kamera dabei.
Den atmosphärisch eindrucksvollen Auftakt bildete am Freitagabend der traditionelle Fackelzug von der Doppelbrücke zum Marktplatz. Es folgte eine spektakuläre Feuer- und Lichtshow am Rathaus. Am Samstag und Sonntag bespielen Historiengruppen zahlreiche Plätze und Gassen in der gesamten Altstadt oder vor den Mauern. Im Burggarten wird exerziert und mit Musketen geschossen, während der Marktplatz als Schauplatz für Fechtkämpfe und Tanzvorführungen fungiert.
Zwischen Grünem Markt und Jakobskirche werden an allen Festtagen Handwerkstechniken vergangener Jahrhunderte präsentiert. Überall erklingt mittelalterliche Musik. Exklusiv an diesem Wochenende zugänglich gemacht wird der unterirdische Turmgang im Wallgraben vor dem Galgentor.