Auf der Suche nach einer Verstärkung für die Offensive ist Fußball-Regionalligist SpVgg Ansbach bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach fündig geworden. Vom Verbandsligisten aus Württemberg wechselt Dino Nuhanovic zu den nullneunern.
Der 21-Jährige aus der Nähe von Aalen spielte im Nachwuchsbereich für den VfR Aalen, den FC Heidenheim und den VfL Wolfsburg, hier unter anderem in der UEFA Youth League und der Bundesliga. Außerdem war der groß gewachsene Stürmer für den SC Paderborn II in der Oberliga Westfalen aktiv.
Von dort ging es zurück in Richtung Heimat. Zuletzt war Nuhanovic für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am Ball, erzielte in der abgelaufenen Saison zehn Tore für den Fünftligisten.
„Vor allem die Hinrunde war richtig stark, da haben sich die Gegner speziell auf ihn eingestellt, da war er der Unterschiedsspieler bei uns, sehr dynamisch. Er traf selbst und legte Tore auf“, sagt Bastian Heidenfelder.
Der ehemalige Profifußballer aus Leutershausen hat seine Laufbahn als Trainer im Nachwuchsleistungszentrum des FC Heidenheim beendet und ist mittlerweile Co-Tainer bei der TSG.
„Dino ist ein spannender Spieler, er bringt viel mit“, sagt Heidenfelder über seinen ehemaligen Schützling, dessen Abschied Richtung Franken beim Trainingsauftakt der TSG bekannt wurde. Nuhanovic vergrößert die ohnehin nicht kleine Gruppe von Spielern, die aus dem Nachbarland regelmäßig zur SpVgg Ansbach pendeln.
Der Abgang von Top-Torjäger Michael Sperr zur SG Herrieden hatte Handlungsbedarf in der Ansbacher Offensivabteilung ergeben.