Die Ortsmitte des Ansbacher Stadtteils Kurzendorf ist wieder weihnachtlich gestaltet. Hans Probst hat sich der Sache erneut angenommen und heuer zum vierten Mal den Bereich um die Bushaltestelle mit Rentieren, Schlitten, Geschenkpäckchen und hölzernen Schneemännern gestaltet. Ein Weihnachtsbaum darf auch nicht fehlen.
Der 73-Jährige – im vergangenen Jahr konnte er krankheitsbedingt keine Weihnachtsdeko aufbauen – hat sein handwerkliches und gestalterisches Talent wieder für die Allgemeinheit genutzt. Gerade die zahlreichen durch Kurzendorf fahrenden Autofahrer sollen so einen Weihnachtsgruß bekommen. Während der Corona-Pandemie sei ihm die Idee gekommen, so berichtet Probst, in der damals ganz trüben Stimmung einen positiven Akzent zu setzen.
Damals und auch heuer bekam und bekommt er viele positive Rückmeldungen für seine Dekoration. Neu sind heuer die Rentiere, die die Schlitten ziehen, mit Bootslack gestrichen worden, um sie wetterfest zu machen. Manchmal, so hat Probst beobachtet, bleiben Autofahrer auch stehen, steigen aus ihrem Wagen und nehmen sich die Zeit, die guten Wünsche, die auf den Geschenkpaketen stehen, zu lesen.
Den Weihnachtsbaum hat Karl Herrmann aus seinem Wald spendiert, und die Stadt Ansbach zahlt den Strom, um alles auch in der Dunkelheit zu beleuchten. In der Vorbereitung und dem Aufbau stecken „etliche Tage Arbeit“, so Probst.
Auch die Ortsgemeinschaft von Kurzendorf nutzt die weihnachtlich gestaltete Ortsmitte und kommt dort am letzten Adventssonntag zusammen, um sich auf Weihnachten einzustimmen.
Im kommenden Jahr plant Hans Probst auch wieder, vor Ostern die Ortsmitte in Kurzendorf mit Hasen und anderen Frühlingsboten zu schmücken.