Edith Scheuermann ist mit 101 Jahren geistig sehr fit | FLZ.de

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Veröffentlicht am 18.05.2023 11:05

Edith Scheuermann ist mit 101 Jahren geistig sehr fit

Mit ihren 101 Jahren nimmt Edith Scheuermann unter anderem noch beim Kartenspiel in der Pflege- und Betreuungseinrichtung teil. (Foto: Werner Wenk)
Mit ihren 101 Jahren nimmt Edith Scheuermann unter anderem noch beim Kartenspiel in der Pflege- und Betreuungseinrichtung teil. (Foto: Werner Wenk)
Mit ihren 101 Jahren nimmt Edith Scheuermann unter anderem noch beim Kartenspiel in der Pflege- und Betreuungseinrichtung teil. (Foto: Werner Wenk)

Derzeit ist Edith Scheuermann, geborene Enkel, die älteste Einwohnerin der Gemeinde Aurach. In diesen Tagen feierte die Seniorin, die im Haus der Pflege und Betreuung wohnt, ihren 101. Geburtstag.

Geboren wurde die Jubilarin in Tilsit in Ostpreußen. Dort ist sie aufgewachsen und auch zur Schule gegangen. Während des Zweiten Weltkriegs floh sie ins tschechische Eger. Auf einem königlichen Hof erlernte sie den Beruf der Hotelköchin. 1943 schloss sie zum ersten Mal den Bund fürs Leben. Ihr Gatte fiel 1945 im Krieg. In Ansbach fand die Jubilarin eine neue Heimat. 1950 heiratete sie Ernst Scheuermann, der 1983 verstarb. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.

Edith Scheuermann sei geistig noch sehr fit, lediglich das Gehör habe stark nachgelassen, berichtete das Team der Pflege- und Betreuungseinrichtung. Außerdem nehme sie noch an allen Veranstaltungen, ob beim Kartenspiel oder anderen Angeboten teil.

Zur Geburtstagsfeier waren die Angehörigen, dazu zählt auch ein Enkelkind, gekommen, worüber sich Edith Scheuermann besonders freute.

Bürgermeister und Landrat gratulierten

Auch Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Aurachs Bürgermeister Simon Göttfert fanden sich anlässlich des Jubeltags ein. Sie übermittelten Edith Scheuermann die Grüße des Landkreises Ansbach und der Gemeinde Aurach. Ludwig und Göttfert wünschten Edith Scheuermann für die kommende Zeit viel Gesundheit, Freude und Zuversicht. Sie überreichten ihr Blumen, eine Urkunde und Präsente.


Von Werner Wenk
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