Ihre Terrasse hat die letzten Monate im Winterschlaf verbracht? Dann wird es jetzt Zeit fürs Aufwecken – etwa, indem Sie zunächst einmal grüne Beläge, die sich dort über den Winter angesammelt haben, entfernen.
Denn die sehen laut DIY Academy in Köln nicht nur unschön aus. Sie können bei Feuchtigkeit auch richtig rutschig werden.
Am besten wird man die grünen Beläge auf der Terrasse den DIY-Experten zufolge mit Bürste, Wasser und Reinigern los, die fürs jeweilige Bodenmaterial geeignet sind. Ein Hochdruckreiniger kann demnach zwar hilfreich sein, sollte jedoch mit Bedacht eingesetzt werden.
Holzterrassen kann man nach der Reinigung übrigens mit Öl behandeln, das vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung schützt. Überprüfen Sie das Holz dabei am besten gleich auf Splitter, Risse oder hervorstehende Schrauben. Dasselbe gilt für die Terassenmöbel.
Sie haben Pflanzentöpfe aus Ton? Die kann man mit Essigwasser und Bürste nun von alter Erde, Kalkrändern oder Algenresten befreien. Das ist vor allem sinnvoll, weil sie, so die DIY Academy, Keime übertragen und das Wachstum von Pflanzen beeinträchtigen können. Kunststoffgefäße lassen sich mit warmem Wasser und etwas Schmierseife reinigen. Wichtig: Alles gründlich trocknen lassen, bevor neue Erde eingefüllt wird.
Außerdem sinnvoll jetzt: Laubreste, abgeknickte Triebe und kleine Äste zwischen den Stauden und Sträuchern rund um die Terrasse entfernen. So kann wieder Licht an den Boden gelangen, Feuchtigkeit besser abtrocknen und Pilzkrankheiten haben es schwerer. Doch Vorsicht: Nicht jeder trockene Stängel ist Abfall, so die DIY Academy. Viele Wildbienen und andere Nützlinge überwintern demnach in hohlen Pflanzenresten oder geschützten Ecken. Räumen Sie also am besten gezielt auf - und lassen Sie ein paar Rückzugsorte im Garten.
Das Frühjahr kann man auch nutzen, um die Terrassen- und Balkonbeleuchtung in den Blick zu nehmen - und defekte Beleuchtungen zu erneuern. Achten Sie dabei darauf, dass alle Stufen, Türschwellen und Laufwege im Dunkeln gut erkennbar sind. Laut der Brancheninitiative „Licht.de“ geht das etwa mit Wand-, Sockel- und Pollerleuchten mit breiter Lichtverteilung. Sinnvoll kann es auch sein, Bewegungsmelder zu installieren. Sie sparen Energie, indem sie das Licht nur dann aktivieren, wenn es auch wirklich gebraucht wird – und lassen sich „Licht.de“ zufolge oft ohne großen Aufwand nachrüsten.
Für kleine Terassenflächen kann man auch mit mobilen Strahlern und Leuchten mit Erdspieß für Pflanzkübel und Balkonkästen arbeiten. Oft reicht ihr Licht schon aus, um sich orientieren zu können, so „Licht.de“.
Gut zu wissen: Leuchten für draußen sollten mindestens mit der Schutzart IP 44 gekennzeichnet sein. Denn das heißt, dass sie Regen, Wind und Temperaturschwankungen standhalten können. Am besten achtet man außerdem auf eine warmweiße Lichtfarbe für die Terrasse, also auf Leuchtmittel mit 2.700 bis 3.300 Kelvin. Denn dann wirkt das Licht gemütlich, so „Licht.de“.
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